Es sind zwar noch einige Monate bis zum Beginn der Skisaison, die drohende Energieknappheit sorgt in den Skigebieten aber jetzt schon für Kopfschmerzen. Verschiedene Einsparungsszenarien werden gerade durchgerechnet, so Seilbahnsprecher Franz Hörl am Dienstag zur APA. Möglich sei, dass man "bei der Beschneiung zehn Prozent der Piste einspart, nur einen Teil der Gondeln einhängt oder Nachtskiläufe einstellt". Außerdem werde es zu höheren Ticketpreisen kommen. "Aber bei den Einheimischenpreisen wird man sich zurückhalten", beeilte sich Hörl hinzuzufügen.
Die Schweizer Bergbahnen kündigten an, im Winter freiwillig fünf Prozent Energie zu sparen. Falls nötig, könne man sogar zwanzig Prozent weniger verbrauchen, was deutlich unkomfortabler für Touristen wird. Denn dann gibt es keine Heizungen, nur noch Kaltwasser in den Toiletten, weniger Gondeln, die langsamer fahren, und kürzere Betriebszeiten.