Zurück mit neuem Programm

Wer poltert so spät durch Nacht und Länder? Stomp!

Es ist nicht der Erlkönig, sondern die Percussion-Band, die mit neuen Highlights ab 3. Februar zurück im MuseumsQuartier ist.
Anna Wallinger
03.02.2026, 06:00
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Besen raus, Putzeimer bereit, das Spülbecken nicht weit – klingt nach endlosem Haushalt und wenig Vergnügen? Nicht so im Wiener MuseumsQuartier! Vom 3. bis 8. Februar gastiert dort erneut die weltbekannte Percussion-Show Stomp, die den Alltag in ein rhythmisches Spektakel verwandelt.

Seit über drei Jahrzehnten tourt die Band rund um die Welt, begeistert mit ihrem unverwechselbaren Stil und verblüfft das Publikum immer wieder. Gegründet wurde Stomp von Steve McNicholas und Luke Cresswell, die 1991 in Brighton erstmals live auftraten. Heute umfasst die Gruppe oft mehr als zehn Musiker, die gemeinsam einen wahren Klangzauber aus dem Nichts schaffen.

Mit neuen Highlights zurück auf Tour

Das Besondere an Stomp: Die Performance ist inspiriert vom Alltag einer Putzkolonne. Alles, was krachend, klopfend oder scheppernd sein könnte, wird zum Instrument – von Mülltonnen über Fässer bis hin zu Stäben, Besen oder Streichholzschachteln. Selbst ein Spülbecken wird zum Schlagzeug. Und dabei bleibt es nicht nur beim bloßen Lärm: Komplexe Rhythmen, dynamische Choreografien und interaktive Kampfszenen zwischen den Künstlern machen jede Show zu einem mitreißenden Erlebnis.

Mit den neuen Nummern "Suitcases" und "Poltergeist" bringt Stomp frischen Wind auf die Bühne. Der Kosmos aus singendem Müll und sinfonischem Schrott zeigt: Aus Alltäglichem lässt sich Großartiges erschaffen – und das Publikum wird Zeuge einer Symphonie aus Kreativität, Tempo und purer Spielfreude.

Was einst auf den Straßen Großbritanniens mit Händen, Füßen und ein paar Besen begann, ist heute ein weltweites Phänomen: In Manhattan wurde die 8th Street in "Stomp Avenue" umbenannt, und in London erhielt die Show den Olivier Award, den renommiertesten britischen Theaterpreis. Nun kehrt Stomp wieder nach Wien zurück – bereit, den Alltag rhythmisch auf den Kopf zu stellen.

Also: Eimer in die Ecke, Besen in die Hand – oder einfach hingehen und staunen. Stomp beweist, dass selbst Müll und Spülbecken ein großartiges Orchester sein können.

{title && {title} } wall, {title && {title} } Akt. 03.02.2026, 09:18, 03.02.2026, 06:00
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