Wer (oft) Schule schwänzt, verliert Familienbeihilfe

Die Schulpflicht muss eingehalten werden - sonst drohen künftig Strafen.
Die Schulpflicht muss eingehalten werden - sonst drohen künftig Strafen.Bild: iStock
Mehr Härte an Österreichs Schulen gegenüber Schülern, Lehrern – und Eltern: Das zeichnet sich bei den Bildungsplänen von Türkis-Blau ab.
Lehrer, die nach Leistung bezahlt werden und in den Sommerferien zur Fortbildung müssen; Schüler, die ohne Deutschkenntnisse nicht in den Regelunterricht dürfen; Wiedereinführung der Noten an den Volksschulen - zumindest den Ankündigungen von VP-Chef Kurz und FP-Chef Strache zufolge weht an Österreichs Schulen künftig ein rauerer Wind. Das könnte auch die Eltern treffen.

Sanktionen gegen Eltern geplant



Im türkis-blauen Regierungsübereinkommen sind laut "Kleine Zeitung" auch Strafen vorgesehen, wenn die Schul- und Bildungspflicht nicht eingehalten wird. Das richtet sich speziell an die Eltern, ihre Verantwortung für die Schulkarriere ihrer Kinder wahrzunehmen. In diesem Fall soll die Familienbeihilfe gekürzt werden. Das ist zwar bisher auch schon möglich, soll aber verschärft werden. Genauere Details sind, wie bei den meisten anderen Punkten, aber noch nicht genannt worden.

Erlässe streichen



CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. An den Kragen soll es außerdem unnötiger Bürokratie gehen. Hier will Türkis-Blau alle Erlässe auf ihre Sinnhaftigkeit prüfen. Laut "Kleine Zeitung" gab es seit 2008 allein 1.000 Erlässe zum Gendern.

Mehr Strenge an den Schulen: Kurz, Strache
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(red)

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