Der Tod von "Amore unter Palmen"-Kultfigur Uschi bewegt derzeit zahlreiche Fans der ATV-Sendung. Besonders emotional wirken nun jene Szenen, die erst vor wenigen Monaten im TV zu sehen waren: Gemeinsam mit ihrem Ehemann Oumzy kehrte die Niederösterreicherin damals noch einmal in ihre alte Heimat zurück.
In der achten Staffel der Datingshow zeigte Uschi ihrem Partner Wien und mehrere Orte aus ihrem früheren Leben. Das Paar machte unter anderem eine Fiakerfahrt durch die Hauptstadt, besuchte ihren Bruder und schaute gemeinsam ein Match von Rapid Wien.
Vor allem die Wiener Innenstadt beeindruckte Oumzy sichtlich. Während Uschi meinte: "Ich war schon ur-lange nicht mehr in der Innenstadt", bestaunte ihr Ehemann die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Besonders der Stephansdom hatte es ihm angetan. "Das ist monumental. Die Struktur ist exzellent. In Wien erscheint alles wie Kunst!"
Mit den Temperaturen in Österreich hatte die Auswanderin allerdings zu kämpfen. Das Leben im Senegal hatte sie längst an die Hitze gewöhnt. "Es ist sehr kalt", sagte Uschi damals in der Sendung. Auch der Wind machte ihr zu schaffen. "Bist du deppert!"
Damals sprach die Niederösterreicherin auch offen darüber, wie schwer ihr der Wetterumschwung fiel. "Für mich und vor allem für Oumzy noch mehr ist es schon brutal", erklärte sie. "Die letzten Tage hatten wir gefühlt 50 Grad und der Temperatursturz macht mir schon zu schaffen."
In der ATV-Sendung verriet Uschi zudem, dass sie gemeinsam mit Oumzy sogar über eine Rückkehr nach Österreich nachgedacht hatte. Letztlich sprach für sie aber die finanzielle Situation dagegen. "Aber dadurch, dass es so teuer ist, ist es einmal aus der Welt geschaffen. Vielleicht in ein paar Jahre, wenn ich in ein Pensionistenheim muss", sagte sie damals lachend.
Bei einem Restaurantbesuch sprach Oumzy seine Ehefrau dann noch einmal gezielt auf das Thema an: "Ich habe darüber nachgedacht, warum du nicht hier in Österreich bleiben willst? Hier kannst du deine Familie sehen, anstatt im Senegal zu sein, wo du hunderte Kilometer von ihnen entfernt bist."
Uschi erklärte ihrem Gatten daraufhin, dass es in Österreich sehr teuer sei: "Und das wird sich auch nicht ändern. Ich bekomme nicht mehr Pension! Und du hast gesehen, wie viel man hier bezahlt, nur für dieses kleine Würstel". Doch Oumzy ließ nicht locker: "Im Senegal bist du so fixiert auf Wien und auf Österreich. Du sagst, du willst wieder nach Hause gehen, du willst deine Familie sehen."
Und weiter: "Aber jetzt bist du da, seit gestern, merkst du schnell, wow, hier ist es gar nicht das Paradies, wie ich es im Senegal habe." "Mir geht es im Senegal eigentlich ganz gut, das Wetter ist gut für mich, das Klima ist gut für mich, mir fehlt wirklich nichts. Aber hier und da... das vergeht dann aber eh wieder schnell", erklärte Uschi sichtlich gerührt – wenig später flossen dann auch Tränen.
"Vielleicht kommen wir erst in fünf Jahren wieder hierher, wer weiß?", sagte Oumzy zu seiner Uschi. Die Niederösterreicherin erwiderte daraufhin einen Satz, der angesichts ihres Todesfalls besonders traurig macht: "Wer weiß, ob ich in vier Jahren noch lebe, oder in fünf Jahren. Vielleicht bin ich in fünf Jahren schon im Himmel."
Nun ist Uschi völlig unerwartet im Senegal verstorben – die lebensfrohe Auswandererin wurde nur 60 Jahre alt.