Wer zu Massentest geht, darf ab 18.1. in die Gastro & Schule

Die Gastronomie bleibt bis zum 6. Jänner geschlossen.
Die Gastronomie bleibt bis zum 6. Jänner geschlossen.Tobias Steinmaurer / picturedesk.com
Der dritte Lockdown steht in Österreich an. "Heute" hat den Fahrplan zu den neuen, harten Maßnahmen.

Österreich stehen erneut schwere Wochen bevor. Ab dem 26. Dezember begibt sich das Land erneut in einen harten Lockdown, mittlerweile schon zum dritten Mal. Laut "Heute"-Infos gelten die Einschränkungen bis einschließlich 17. Jänner – für manche Menschen aber länger. Denn wie aus Regierungskreisen zu hören ist, findet am 16. und 17. Jänner der zweite Massentest in Österreich statt. Wer hingeht und ein negatives Ergebnis hat, darf ins "normale Leben" zurückkehren, also in die Schule gehen und die Gastronomie besuchen. Alle Test-Verweigerer haben eine Woche länger Hausarrest.

All das ist noch nicht offiziell verkündet. So geht es weiter:

 Die Regierung berät noch am Freitag über die letzten Details der neuen Maßnahmen.

Um 15 Uhr werden die Landeshauptleute über die Maßnahmen im Zuge einer Videokonferenz informiert.

 Gegen 18 Uhr will die Regierungsspitze rund um Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) den Lockdown ansagen.

Was uns jetzt droht

➤ Harte Ausgangssperre: Derzeit gilt diese zwischen 20.00 Uhr und 6.00 Uhr Früh. Ab dem Stefanitag (26.12.) soll sie wieder ganztägig greifen. Ausnahmen: Arbeit, Deckung notwendiger Grundbedürfnisse des täglichen Lebens, Hilfe für Anverwandte, Bewegung an der frischen Luft zur körperlichen und psychischen Erholung. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit verbringen wir – wie die Deutschen – den Jahreswechsel im Hausarrest. Heraustesten ab dem 17.1. möglich.
➤ Ein-Meter-Abstand im öffentlichen Raum: Gilt für Menschen, die nicht in einem Haushalt leben.
➤ Kindergärten und Schulen zu: Es wird eine Betreuungsmöglichkeit angeboten.
➤ Oberstufen/Unis daheim: Wie von "Heute" bereits am Donnerstag berichtet, sollen sie weiter im Distance Learning verharren.
➤ Handel zu: Lebensmittelgeschäfte, Drogerien oder Apotheken bleiben geöffnet, alle anderen Shops werden in die von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner vorgeschlagene "Winterruhe" versetzt. Das trifft vor allem jene Österreicher, die am Heiligen Abend einen Gutschein von ihren Liebsten überreicht bekommen und diesen dann zumindest bis Mitte Jänner nicht einlösen können. Die Tage von 27.12. bis Silvester gelten zudem als extrem umsatzstark.
➤ Frisöre zu: Körpernahe Dienstleistungen wie z.B. Frisöre, Kosmetiker, Schönheitspfleger, Tätowieren oder Masseure sind, wie schon im November, untersagt.
➤ Home Office: Heimarbeit, wo immer es möglich ist.
➤ Keine Gastronomie: Restaurants und Cafés bleiben weiter geschlossen. Discos sowieso.
➤ Hotels bleiben zu, Geschäftsreisende dürfen sich allerdings ein Zimmer nehmen. Der Ski-Saisonauftakt muss also weiter warten.

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