Weratschnigs Medaillen-Traum im Canadier-Einer geplatzt

Nadine Weratschnig
Nadine WeratschnigGepa
Nadine Weratschnig hat die erhoffte Olympia-Medaille verpasst. Die Wildwasser-Kanutin landete im Finale auf dem fünften Rang. 

Die Kärntnerin hatte im Wildwasser-Canadier-Einer auf dem schweren Kurs mit Strömungen im Wasser und den Walzen zu kämpfen, fuhr mit einem Rückstand von 14,37 Sekunden inklusive zwei Strafsekunden für eine Torberührung klar an den Medaillen-Rängen vorbei. Selbst ohne Stangenberührung hätte es nicht zu Edelmetall gereicht. 

"Ich bin schon sehr, sehr traurig darüber. Der Traum ist geplatzt. Ich lache aber trotzdem, freue mich für die, die vorne sind, die haben es verdient", erklärte Weratschnig, der schnell klar war, dass es nicht reichen wird. "Ich habe die Zeit gesehen und schon gewusst, dass das keine Medaillen-Zeit ist." 

Gold ging überlegen an die australische Top-Favoritin Jessica Fox, die mit 105,04 Sekunden die Bestzeit aufstellte, ohne Fehler blieb. Die Britin Mallory Franklin eroberte mit zwei Strafsekunden (+3,64) Silber. Bronze holte die Deutsche Andrea Herzog (+6,09). 

Vor Weratschnig hat sich überraschend die Französin Marjorie Delassus als Vierte (+10,89) klassiert. 

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