Werner Faymann will die FPÖ-Wähler zurückholen

Bild: Helmut Graf

Die Landtagswahlen im Burgenland und in der Steiermark haben die SPÖ und ihren Chef Werner Faymann in Turbulenzen gestürzt. Der enorme Stimmenverlust in beiden Bundesländern und die historische rot-blaue Koalition in Eisenstadt machen Faymann zu schaffen. Jetzt will er die FPÖ-Wähler zurückerobern.

Die im Burgenland und in der Steiermark haben die SPÖ und ihren Chef Werner Faymann in Turbulenzen gestürzt. Der enorme Stimmenverlust in beiden Bundesländern und die historische rot-blaue Koalition in Eisenstadt machen Faymann zu schaffen. Jetzt will er die FPÖ-Wähler zurückerobern.

SPÖ-Bundeskanzler Werner Faymann will die zu den Freiheitlichen gewechselten Wähler zurückgewinnen. In der Steiermark liegen Rot und Blau seit der Landtagswahl fast gleichauf, im Burgenland ist der Abstand zwar weiterhin riesig, die Freiheitlichen haben ihr Ergebnis aber fast verdoppelt.

"Es geht nicht darum, wer besser lügt"

Jetzt müsse der "Unterschied zur hetzerischen" FPÖ deutlicher werden, so Faymann im ORF-Parlamentsmagazin "Hohes Haus" - vor allem bei den Themen Asyl und Arbeitsmarkt. Die Politik der Freiheitlichen müsse weiterhin mit positiven Reformen bekämpft werden. "Es geht nicht darum, wer besser lügt", so Faymann.

Keine rot-blaue Koalition im Bund

Für die Bundesebene gelte weiterhin: keine rot-blaue Koalition. "Ich werde mit dieser FPÖ keine Regierung bilden. Ich habe vor der Wahl mein Wort gegeben, und darauf kann man sich auch nach der Wahl verlassen", macht Faymann deutlich. Die Landesparteien hätten allerdings ein "Eigenleben".

Angesichts der jüngsten Rücktrittsaufforderung aus den eigenen Reihen (SPÖ-Bürgermeister Andreas Babler, Traiskirchen) zeigt sich der Bundesparteichef gelassen. Er sieht sein Amt nicht in Gefahr, "Keine Sorge", so Faymann. Am Montagabend tagt das Bundesparteipräsidium.

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