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Werner über Ortlechner: Er ist ein "Frischgfangter"

Seit Anfang Februar ist Jürgen Werner Sport-Vorstand der Wiener Austria. Nun sprach der 61-Jährige über die Zusammenarbeit mit Manuel Ortlechner. 
Heute Redaktion
07.04.2023, 16:26
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Werner ist hauptverantwortlich dafür, dass es die "Veilchen" in dieser Form noch gibt. Der ehemalige LASK-Vizepräsident führt die Riege der Austria-Investoren an, sicherte dem Wiener Traditionsklub das Überleben. Zunächst war Werner als Berater des Vorstands aktiv, seit Februar besetzt der 61-Jährige nun offiziell den Posten des violetten Sport-Vorstands. 

Seit Sommer 2021 war Austria-Sportdirektor Manuel Ortlechner für die sportlichen Belange verantwortlich, nun ist ihm Werner übergeordnet. Im "Viola Podcast" der Austria erklärte der 61-Jährige nun die Zusammenarbeit mit Ortlechner, den er zu dessen aktiven Zeit als Spielerberater betreute. 

Ortlechner? Ein "Frischgfangter"

Denn viele fragten sich: Wozu braucht die Austria neben einem Sportdirektor noch einen Sport-Vorstand? Dies begründete Werner auch mit Ortlechners fehlender Erfahrung. "Ohne dem Manuel gegenüber despektierlich sein zu wollen: Er ist in dem Geschäft ein ,Frischgfangter´. Er hat die ersten zwei Jahre hinter sich gebracht. Ich möchte ihn unterstützen, dass er in dieser Aufgabe wächst", schilderte Werner. "Ich glaube, Manuel ist bereit, zu lernen und ist für das Tagesgeschäft für mich sehr wertvoll", ergänzte der violette Sport-Vorstand. 

Der ehemalige Austria-Kapitän unterstützt Werner demnach. "Es gibt auch die Young Violets, die Damen-Mannschaft, die Akademie. Die Austria hat eine andere Dimension, ist ein Hauptstadt-Klub mit Tradition, die man respektieren muss. Ich bin froh, dass ich ihn an meiner Seite habe", so Werner weiter. 

In seiner Rolle als Sport-Vorstand sieht sich der ehemalige LASK-Vizepräsident vor allem für die Kampfmannschaft zuständig. "Ich möchte das tun, was ich meiner Meinung nach am besten kann: eine Mannschaft zusammenstellen. Das möchte ich aktiv machen, weil ich bei der Austria ein riesiges Potenzial sehe", so Werner. 

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