Wessen Wahlkampf wird am schmutzigsten?

Bis zur Stimmabgabe im September wird noch Wahlkampf geführt.
Bis zur Stimmabgabe im September wird noch Wahlkampf geführt.Bild: picturedesk.com
Viele Österreicher befürchten bis zur Wahl den schmutzigsten Wahlkampf aller Zeiten. Am ehesten trauen sie dabei der FPÖ den Griff zum Schmutzkübel zu, zeigt die "Heute"-Frage der Woche.
"Wir wollen einen sachlichen und fairen Wahlkampf mit inhaltlicher Auseinandersetzung, den die Menschen auch verdient haben", hat FPÖ-Chef Norbert Hofer vor Kurzem gepostet. Nur: Die Wähler glauben das gerade seiner Partei nicht. 34 % gehen sogar vom Gegenteil aus. Von der SPÖ erwarten 27 % den schmutzigsten Wahlkampf, von der ÖVP 14 %. "Saubermänner" sind die Neos, denen nur ein Prozent der 500 Befragten (max. Schwankungsbreite: ± 4,4 %) unsaubere Methoden zutraut.

Interessante Details:

ÖVP-Wähler



Knapp 43 % glauben, dass die SPÖ den schmutzigsten Wahlkampf führen wird. Rund 23 % gehen davon aus, dass die FPÖ am schmutzigsten wahlkämpfen wird, jeder Zehnte erwartet das von der Liste Jetzt.

CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch.

SPÖ-Anhänger



erwarten zu fast 53 % von blauer Seite im Wahlkampf die unsaubersten Methoden. 30,7 % wiederum trauen das eher der ÖVP zu.

FPÖ-Fans



50 % rechnen damit, dass die SPÖ den schmutzigsten Wahlkampf führen wird. 16,6 % erwarten das von der ÖVP. 8,5 % antworteten mit FPÖ. Bei keiner anderen Wählergruppe ist die Meinung über die eigene Partei schlechter.

Neos-Wähler



trauen zu 63,3 % der FPÖ den schmutzigsten Wahlkampf zu. Nur 13,3 % erwarten das von der SPÖ.

Jetzt-Sympathisanten



gaben zu zwei Dritteln die FPÖ und zu einem Drittel die ÖVP als größte Schmutzkübler an.

Grün-Anhänger



rechnen zu 67,5 % damit, dass der blaue Wahlkampf der unsauberste wird. 13,8  % nannten Türkis, 8,1 % Rot.

Die Bilder des Tages



ThemaCreated with Sketch.Mehr zum Thema

Nav-AccountCreated with Sketch. R. Zwickelsdorfer TimeCreated with Sketch.| Akt:
ÖsterreichNewsPolitikNationalratswahlWahlkampfNationalratswahl 2019Robert Zwickelsdorfer

CommentCreated with Sketch.Kommentieren