Gesundheitswarnung

West-Nil-Virus breitet sich in Europa aus

Zwölf europäische Länder melden Infektionen mit dem West-Nil-Virus. Italien und Griechenland sind am stärksten betroffen.
Technik Heute
22.08.2026, 10:07
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In Europa schrillen die Alarmglocken: Bereits zwölf Länder haben Infektionen mit dem West-Nil-Virus gemeldet. Damit sind deutlich mehr Staaten betroffen als im Vorjahreszeitraum, als nur neun Länder Fälle registrierten.

Mit 311 Infektionen verzeichnet Italien die meisten Fälle, gefolgt von Griechenland mit 157 gemeldeten Erkrankungen. Insgesamt sind 99 Regionen in Europa betroffen, in 21 davon trat das Virus zum ersten Mal auf.

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Das meldet Der Spiegel unter Berufung auf das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC). Die meisten Ansteckungen erfolgen während der Mückensaison zwischen Frühjahr und Herbst, die Hochsaison liegt zwischen Juli und September.

Invasive Mückenarten als Treiber

Besonders besorgniserregend: Invasive Mückenarten wie die Asiatische Tigermücke tragen maßgeblich zur Ausbreitung des Virus bei. Längere Sommer und mildere Winter bieten ideale Bedingungen für diese eigentlich tropischen Insekten.

Das ECDC fordert daher einen Ausbau der Mückenbekämpfung in Europa. Nötig sei eine länderübergreifende Zusammenarbeit und ein integrierter Ansatz, der neben der Überwachung der Mückenpopulationen auch die Einbindung der Bevölkerung umfasst.

Das West-Nil-Fieber kann grippeähnliche Symptome verursachen und in schweren Fällen zu Hirnhautentzündungen führen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit geschwächtem Immunsystem.

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