Föhnsturm heizt Österreich jetzt auf bis zu 24 Grad auf

Symbolfoto: Starker Wind am 10. Februar 2020 auf der Staatsbrücke in Salzburg
Symbolfoto: Starker Wind am 10. Februar 2020 auf der Staatsbrücke in Salzburgpicturedesk.com/APA/Vera Reiter
Noch können wir ein paar Tage den goldenen Oktober genießen, doch eine neue Kaltfront bringt den Regen zurück nach Österreich.

"Im Vorfeld eines kräftiges Tiefdruckkomplexes setzt sich in einer Südströmung das typisch herbstliche Wetter mit Föhn und Nebel durch", prognostiziert UBIMET-Meteorologe Joshua Pillar für den heutigen Mittwoch. Die Prognose im Detail:

Am Mittwoch scheint abseits lokaler Nebel- und Hochnebelfelder häufig die Sonne, etwaige Schleierwolken stören kaum. Als zäh erweisen sich die Nebelfelder im Wald- und Weinviertel, in Oberkärnten sowie stellenweise im Donauraum, hier bleibt es teils bis zum frühen Nachmittag trüb.

Bei teils lebhaftem bis kräftigem Wind aus südlichen Richtungen werden maximal 11 bis 24 Grad erreicht, am wärmsten wird es in den Föhnregionen. Am kühlsten bleibt es in den länger nebelig-trüben Regionen des Waldviertels.

 Achtung:Die Unwetterzentrale warnt vor stürmischem Wetter. "Vor allem in den prädestinierten Föhntälern von Vorarlberg und Tirol sowie entlang der Koralpe sind auch Sturmböen zu erwarten", so die UWZ.

Unwetterwarnungen für Österreich am 21.10.2020: Besonders von Vorarlberg bis Salzburg und in der Weststeiermark sind stürmische Böen möglich
Unwetterwarnungen für Österreich am 21.10.2020: Besonders von Vorarlberg bis Salzburg und in der Weststeiermark sind stürmische Böen möglichUWZ

Sonne und zäher Nebel

Am Donnerstag lässt der Wind generell nach und weht meist nur schwach bis mäßig. Vom Donauraum über das östliche Flachland bis ins Südburgenland hält sich der Hochnebel stellenweise recht zäh, abseits davon geht es zeitweise sonnig in den Tag, aber auch hier verdecken im weiteren Verlauf hohe und mittelhohe Wolken die Sonne.

Die Höchstwerte liegen meist zwischen 12 und 21 Grad, bei leichtem Föhn sind speziell im Flachgau und im Walgau bis zu 22 Grad möglich.

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Neue Kaltfront bringt Regen

Der Freitag startet großteils bewölkt und vor allem ganz im Westen auch zeitweise nass, zunächst etwas mehr Sonne gibt es im Südosten und am Alpenostrand. Im Tagesverlauf nähert sich eine schwache Kaltfront aus Westen, damit nimmt auch die Bewölkung in den anfangs freundlichen Regionen zu und von Vorarlberg bis in Mühlviertel ziehen gegen Abend wiederholt Regenschauer durch.

Die Schneefallgrenze liegt im Hochgebirgsniveau, der Wind weht im Donauraum schwach aus West. Maximal 13 bis 20 Grad.

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