Erneut Gewitter- und Regenalarm in Österreich

Ein Blitz über St. Pölten (Archivfoto vom 10.07.2020)
Ein Blitz über St. Pölten (Archivfoto vom 10.07.2020)Josef Bollwein / SEPA.Media / picturedesk.com
Die neue Woche beginnt, wie die alte aufgehört hat: mit viel Regen und frischen Temperaturen. Und die Wetter-Prognose sieht auch nicht rosig aus.

Der Alpenraum bleibt weiter im Einflussbereich eines umfangreichen Tiefdruckkomplexes über dem Atlantik bzw. der Nordsee, womit sich das unbeständige und unterdurchschnittlich temperierte Wetter fortsetzt. Ein kleines Randtief zieht in der Nacht auf Montag von Oberitalien ostwärts und bringt dabei besonders in Kärnten ergiebigen Regen.

Allgemein ändert sich am Wettercharakter nur wenig, eine Umstellung hin zu beständigem Wetter mit sommerlichen Temperaturen ist bis auf weiteres nicht in Sicht. Mit großer Wahrscheinlichkeit wird nach dem April auch der Mai zu kühl ausfallen.

Am Montag regnet es besonders von Kärnten bis ins Burgenland und Weinviertel anfangs verbreitet. Im Süden klingt der Regen am Vormittag von Westen her ab und die Sonne kommt zum Vorschein, am Nachmittag lockert es auch im Osten ein wenig auf. An der Alpennordseite bleibt es hingegen meist bewölkt und unbeständig mit weiteren, teils gewittrigen Regenschauern. Mit diesen frischt zudem kräftiger Westwind auf, vereinzelt muss man mit stürmischen Böen rechnen. Von Nordwest nach Südost 11 bis 19 Grad.

Es bleibt unbeständig

Der Dienstag gestaltet sich vor allem entlang der Nordalpen trüb und nass, im Westen sind anfangs sogar bis auf 1. 400 Meter herab Schneeflocken möglich. Im Donauraum und besonders im östlichen Flachland lockert der kräftige, in Böen vereinzelt stürmische Westwind die Wolken immer wieder auf und so scheint hier zwischen einzelnen Regenschauern auch die Sonne. Etwas häufiger sonnig bleibt es im Süden. Von Nordwest nach Südost liegen die Höchstwerte zwischen 11 und 20 Grad.

Auch am Mittwoch bleibt es unbeständig. Vor allem im Westen und Norden regnet es häufig, in der Früh mischt sich örtlich wieder bis in Mittelgebirgslagen herab Schnee dazu. Von Kärnten über die Süd- und Oststeiermark bis ins Burgenland scheint dagegen bei nur geringer Schauerneigung und teils lebhaftem West- bis Nordwestwind zeitweise die Sonne. Mit 10 bis 19 Grad bleibt es aber für die Jahreszeit allgemein zu kühl.

Der Donnerstag hat im Süden und Südosten viel Sonnenschein zu bieten, auch in Vorarlberg und im Inntal scheint zeitweise die Sonne. Vom Tiroler Unterland bis nach Niederösterreich überwiegen dagegen weiterhin die Wolken und ein paar Regenschauer ziehen durch. Bei mäßigem, am Alpenostrand auch lebhaftem bis kräftigem Nordwestwind steigen die Temperaturen auf 13 bis 20 Grad.

Wetter-Video: So kommt der Regen nach Österreich

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