Wetter

Höchste Warnstufe – mehr als 1 Meter Neuschnee kommt

Nach dem heftigen Sturm im Norden und Osten bricht nun das nächste Wetter-Chaos über Österreich herein: es wird mehr als 1 Meter Neuschnee erwartet!
31.01.2022, 10:39

Am Sonntag wurden wir alle vom Mühlviertel (OÖ) über Niederösterreich und Wien bis ins Nordburgenland von einem kräftigen Sturm durchgebeutelt. In der neuen Woche hat sich das Wetter hier vorerst beruhigt, dafür kommt es jetzt von Westen her noch dicker!

Wie die Unwetterzentrale UWZ berichtet, zieht schon ab Montag mit "Odette" das nächste Tief von Deutschland bis hin zur Slowakei über die Felder hinweg. Die Folge: eine anhaltende, winterliche Phase mit Neuschnee-Massen in den Nordalpen.

Höchste Warnstufe ausgerufen

Der Montag startet noch trocken, im Laufe des Tages breiten sich an der Alpennordseite aber Regen und Schneefall aus. Am Abend und in der Nacht schneit es in den Nordalpen anhaltend und kräftig, die Schneefallgrenze sinkt bis in die Täler ab.

Im Arlberggebiet sind ergiebige Neuschneemengen zu erwarten, aber auch in den klassischen Staulagen vom Außerfern bis ins Salzkammergut schneit es kräftig.

Rund um den Arlberg wurde deshalb von den Experten der UWZ bereits die höchste Unwetter-Warnstufe ausgegeben. Im Nordalpenraum bis ins Mariazaller Land gilt verbreitet Warnstufe Rot

Schneewalze trifft Österreich: die aktuellen Unwetter-Warnungen am 31. Jänner 2022.
UWZ

Die Warnungen gelten meist von Montagmittag teils bis Dienstagvormittag, teils bis einschließlich Mittwochnacht.

Stürmisch geht es weiter

Am Dienstag schneit es von Vorarlberg bis in die Obersteiermark häufig, die Intensität lässt tagsüber vorübergehend nach. Im Donauraum und im Osten ziehen bei kräftigem West- bis Nordwestwind mit teils stürmischen Böen einzelne Schnee- bzw. in den tiefsten Lagen auch Regen- oder Graupelschauer durch.

Im Süden bleibt es weiterhin meist trocken und zeitweise sonnig, von Osttirol über das Obere Murtal bis zu den Fischbacher Alpen weht allerdings teils stürmischer Nordföhn.

Schnee, Schnee und noch mehr Schnee

Der Mittwoch zeigt sich meist von seiner trüben und winterlichen bzw. nasskalten Seite, die Schneefallgrenze liegt zwischen 500 und 700 m. Im Bergland schneit es kräftig und anhaltend, im Donauraum sowie im Osten und Süden werden dagegen im Laufe des Tages die trockenen Abschnitte häufiger. Hier zeigt sich am Nachmittag bei kräftigem Nordwestwind auch ab und zu die Sonne.

"Von Montag bis Mittwoch kommt am Arlberg und in den Tauern teils mehr als ein Meter Neuschnee zusammen, vom Bregenzerwald und dem Walgau über Nordtirol bis in die Obersteiermark sind oberhalb von rund 700 Meter und somit bis in fast alle Tallagen verbreitet 40 bis 60, in höheren Lagen auch bis zu 80 Zentimeter der weißen Pracht zu erwarten", erklärt Manfred Spatzierer, Chefmeteorologe der Unwetterzentrale.

Auch in tieferen Lagen wie dem Oberrheintal, dem Inntal und dem Tennengau, aber auch entlang der Mur und der Mürz sind Mengen zwischen 15 und 30 Zentimeter in Sicht.

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Erst im Laufe des Donnerstags sorgt ein Zwischenhoch für eine generelle Wetterberuhigung.

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