Wetter spielt verrückt: Neuschnee auf den Bergen

Während in den Niederungen verbreitet Regen fällt, gibt es auf den Bergen oberhalb von etwa 1.700 Meter etwas Neuschnee.

Besonders im östlichen Alpenraum fällt seit Montag kräftiger Regen. Während es in der Steiermark zu lokalen Überflutungen kam (mehr dazu hier >>>), waren die Auswirkungen in den Nordalpen erwartungsgemäß gering: Einerseits aufgrund der trockenen Vorgeschichte, andererseits wegen der vergleichsweise tiefen Schneefallgrenze.

Wie der Wetterdienst UBIMET berichtet, hat es am Dienstagmorgen in engen Tallagen im Bereich des Alpenhauptkamms wie dem Pitztal in Tirol vorübergehend sogar bis knapp 1.500 m herab nassen Schneefall gegeben. Von Tirol bis zum Alpenostrand liegt die Schneefallgrenze derzeit bei etwa 1.700 m. Im Hochgebirge gab es bereits teils über 20 cm Neuschnee, so wie etwa am Pitztaler Gletscher in 2.850 m Höhe.

Schmelzraten wie im Hochsommer

Auch wenn der Schneefall Mitte Mai – vor allem aufgrund der bis vor Kurzen vorherrschenden sommerlichen Temperaturen – für manche wohl ungewöhnlich erscheint, ist die kühle und feuchte Witterung für die alpinen Gletscher gerade jetzt sehr wichtig. Denn obwohl der Winter sehr schneereich war, liegen derzeit auf den Bergen vielerorts nur noch durchschnittliche bis unterdurchschnittliche Schneemengen für diese Jahreszeit.

Im Zuge des außergewöhnlich trockenen und milden Frühjahrs ist in den letzt Wochen bereits sehr viel Schnee geschmolzen, teilweise waren die Schmelzraten laut UBIMET-Experten sogar mit dem Hochsommer vergleichbar.

(red)

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