Warnstufe Rot! Schwere Gewitter im Anmarsch

Nach den schlimmen Unwettern am Mittwoch wurden für Donnerstag erneut Gewitter-Warnungen veröffentlicht. Österreich hält weiter den Atem an.

Seit mehreren Tagen fegt ein gewaltiges Unwetter über Teile Österreichs. Vor allem in Kärnten und der Steiermark hinterlassen Starkregen und Hagel eine regelrechte Spur der Verwüstung.

Auch am Mittwoch hat es in der Alpenrepublik wieder ordentlich gekracht. Betroffen war unter anderem auch das Bundesland Niederösterreich. Etwa 250 Feuerwehrleute von 22 Wehren standen mit mehreren Großpumpen, Baggern und Radladern im Dauereinsatz. Auch in den Bezirken Mistelbach, Bruck, Tulln und Korneuburg schüttete es heftig, bei Schwechat hagelte es gar. - heute.at berichtete.

Rote Zonen auf Karte

Doch auch einen Tag nach den schweren Unwettern in Niederösterreich kommt das Land weiterhin nicht zur Ruhe. Stattdessen sorgen neue Unwetter-Warnungen für große Sorgen in der Bevölkerung.

Das wechselhafte Sommerwetter setzte sich bereits in der Früh fort. Zunächst hielten sich vor allem im östlichen Flachland bei mäßigem Ostwind hochnebelartige Wolken. Tagsüber lockerten die Wolken im Osten zwar allmählich auf, ehe die Quellwolken aber immer mächtiger wurden.

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Das Wettervideo für Donnerstag, 7. Juni 2018:

Quelle: wetter.tv

Donnerstagabend ist nun erneut mit schweren Unwettern in Österreich zu rechnen. Betroffen davon sind vor allem der Süden der Alpenrepublik. In der Steiermark und Kärnten sind bereits wieder rote Zonen auf den Wetterkarten sichtbar. Für sie gilt akute Gewittergefahr.

Überflutungen und Muren

Im Raum Bad St. Leonhard und Wolfsberg (Lavanttal) werden bereits schwere Überflutungen und Muren gemeldet. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren sind bereits vor Ort, die neuen Gewitter werden sie vermutlich wieder bis in die späten Nachtstunden auf Trab halten.

Extreme Unwetter legen Flugverkehr lahm

Auch in Deutschland wüten starke Unwetter. So sind viele Straßen überschwemmt und nach einem Blitzeinschlag im Bahnhof Frankfurt-Höchst kam es auch zu Ausfällen und Verspätungen im Bahnverkehr. Zudem ist der Flugverkehr beeinträchtigt.

Am Frankfurter Flughafen mussten rund 100 Flüge ausfallen. Betroffen sind auch Verbindungen mit der AUA nach Graz und Salzburg, sowie mit der Lufthansa nach Wien und Linz.

Wie geht es hierzulande weiter?

In der Nacht lässt laut UWZ die Gewittertätigkeit ab. Der Freitag verläuft etwas freundlicher als der Vortag. Nach der Auflösung von Nebelfeldern oder Restwolken scheint häufig die Sonne. Im Tagesverlauf bilden sich dann vor allem im Westen sowie im Mühl- und Waldviertel Schauer und teils kräftige Gewitter. Der Wind weht im östlichen Flachland teils lebhaft aus Süd. Nachts sind dann auch im Südosten heftige Gewitter möglich.

Der Samstag ziehen in der Osthälfte bereits am Vormittag Schauer und Gewitter durch, die sich am Nachmittag mehr auf den Westen verlagern. Im Osten hingegen beruhigt sich das Wetter zusehends.

Am Sonntag scheint verbreitet die Sonne. Im Laufe des Tages bilden sich aber neuerlich Quellwolken und besonders im Berg- und Hügelland gehen am Nachmittag ein paar mitunter kräftige Gewitter nieder. Deutlich geringer ist die Gewitterneigung hingegen im Donauraum, in den südlichen Becken und im Südosten.

(red)

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