Wetter-Watsche beendet erste Hitzewelle

Prognose des aufsummierten Niederschalgs nach dem ECMWF-Modell über 24h bis Dienstagvormittag
Prognose des aufsummierten Niederschalgs nach dem ECMWF-Modell über 24h bis DienstagvormittagUBIMET, ECMWF
Nach der Schwitze-Hitze folgt eine kräftige, kalte Dusche. Tief "Ellen" sorgt am Montag für Gewitter mit Starkregen in Österreich.

Hochsommerliche 34 Grad sorgten am Freitag für mehr als nur ein paar vergossene Schweißtropfen in Österreich. Wegen des erwarteten Höhepunkts der ersten Hitzewelle des Jahres, hat das Land Kärnten bereits seinen Hitzeschutzplan aktiviert. 

Am Samstag liegt Österreich unter dem Einfluss eines Hochs namens "Claws" mit Kern über Mitteleuropa. Aus Westen erfassen dabei sehr warme Luftmassen das Land und verbreitet wird es hochsommerlich heiß. Die Temperaturen steigen auf 28 bis 35 Grad. Am Nachmittag und Abend bilden sich dann aber vom Rheintal bis zum Loferer Land sowie in Oberkärnten und Osttirol teils kräftige Gewitter.

Der Sonntag bringt von Vorarlberg bis Salzburg von Beginn an Schauer und einzelne Gewitter. Tagsüber breiten sich diese auf weite Landesteile aus, vor allem im Norden und im östlichen Bergland fallen die Gewitter auch kräftig aus. Tagsüber trocken bleibt es noch meist im äußersten Osten und Südosten. Je nach Sonne liegen die Höchstwerte zwischen 22 und 32 Grad.

Wetterprognose für Montag, 3. August 2020
Wetterprognose für Montag, 3. August 2020wetter.tv

In der Nacht auf Montaglegt sich schließlich die Kaltfront des Islandtiefs "Ellen" über die Alpen, über Norditalien wird zudem die Bildung eines zweiten Tiefs ausgelöst. Die Kombination aus beiden führt besonders am Montag zu zeitweise kräftigem, teils gewittrigem Regen im ganzen Land.

Bis zu 80 l/m²

Schon von der Früh weg gehen dadurch am Montag verbreitet mitunter kräftige Schauer nieder. In Summe zeichnen sich bis Dienstagvormittag vor allem im Westen und in der Mitte des Landes teils beachtliche Regenmengen ab, welche lokal für Behinderungen durch Überflutungen oder Muren sorgen können – insbesondere dort, wo es am Vortag durch lokale Gewitter womöglich schon kräftiger geregnet hat.

Die größten Regenmengen von 50 bis 80 l/m² deuten sich von Osttirol und Oberkärnten bis in den Zentralraum Oberösterreichs sowie entlang der Alpennordseite vom Außerfern bis in die Kitzbüheler Alpen an, abseits davon sind westlich einer Linie St. Pölten – Klagenfurt häufig 30 bis 50 l/m² möglich.

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