Kaltfront peitscht über uns

Wetterwarnung: Starkregen und Sturzfluten in Österreich

Starkregen-Alarm! Hagel und heftigen Sturmböen drohen in den nächsten Tagen vor allem punktuelle Sturzfluten und lokale Sintfluten!
Newsdesk Heute
19.07.2026, 16:56
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Die Kaltfront überrollt die Alpenrepublik: Das Wetterphänomen sorgt für einen Temperatursturz und bringt eine extrem gefährliche Wetterlage mit sich. Für weite Teile Österreichs wurde bereits die zweithöchste Warnstufe Rot ausgerufen. Die Meteorologen schlagen Alarm: Neben Hagel und heftigen Sturmböen drohen in den nächsten Tagen vor allem punktuelle Sturzfluten und lokale Sintfluten.

Betroffen von den heftigen Unwettern sind fast alle Bundesländer. Ausgehend vom Westen und Norden frisst sich die Gewitterfront unbarmherzig quer durchs Land. Wer am Nachmittag oder Abend im Freien unterwegs ist, sollte die Wolken ganz genau im Auge behalten – die Zellen ploppen laut den Experten der Unwetterzentrale (UWZ) extrem rasch auf und entladen sich mit gewaltiger Energie.

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"Nicht im Freien aufhalten!" lautet der dringende Appell im Fall der Fälle. Das Abwasser- und Kanalsystem kann binnen Minuten komplett überlaufen, im Straßenverkehr droht wegen Aquaplanings und Sichtbehinderungen Chaos.

Wasser fließt ab wie auf einer Rutsche

Das eigentlich Tückische an dieser Unwetterlage: Österreich leidet nach den letzten Wochen unter einer massiven, historischen Trockenheit. Die Böden sind im ganzen Land steinhart getrocknet und nehmen kaum Wasser auf.

Wenn nun die Gewitterzellen ihre Schleusen öffnen und große Wassermengen in kürzester Zeit vom Himmel stürzen, kann die Erde das Nass überhaupt nicht aufnehmen. Der Boden wirkt wie Beton! Das Wasser schießt oberflächlich weg – die Folge sind reißende Sturzfluten, überlaufende Bäche und eine extrem hohe Gefahr von Muren und Erdrutschen in Hanglagen.

Der turbulente Unwetter-Ausblick

Der Temperatur-Sturz von stellenweise knapp 30 Grad runter auf herbe 20 Grad wäscht uns jetzt zwar ordentlich durch, aber die Wetter-Küche bleibt auch danach extrem explosiv:

Montag: Die neue Woche startet deutlich kühler. Entlang der Alpennordseite hängen dichte Restwolken fest, aus denen es immer wieder kräftig herunterschütten kann. Die ganz große Gewitter-Gefahr flacht zwar kurz ab, aber trocken geht definitiv anders.

Dienstag: Ein kurzes Aufatmen am Vormittag mit ein paar Sonnenstrahlen, bevor von Nordwesten her schon die nächste Störung anrollt. Vor allem im Bergland wird es am Nachmittag prompt wieder nass und ungemütlich.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.07.2026, 16:56