WHO: Afrika könnte Corona-Höhepunkt hinter sich haben

Die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, spricht von einem überwundenem "Höhepunkt".
Die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, spricht von einem überwundenem "Höhepunkt".
SALVATORE DI NOLFI / Keystone / picturedesk.com
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schätzt, dass der afrikanische Kontinent den Höhepunkt der Pandemie hinter sich haben könnte.

Am Dienstag teilte die WHO-Regionaldirektorin für Afrika, Matshidiso Moeti, in einer Videokonferenz mit, dass "so etwas wie ein Höhepunkt" erreicht worden sei und nun zu beobachten sei, wie die gemeldeten neuen Fallzahlen in Afrika insgesamt täglich zurückgehen.

Dennoch gibt es noch einige wenige Länder, in denen die Zahl der täglichen Neuinfektionen noch steigt, Namibia zählt zu jenen. Der erste Corona-Fall in Afrika wurde am 14. Februar verzeichnet. Seither wurden dort insgesamt knapp 1,2 Millionen Corona-Fälle gezählt. 28.000 Menschen sind laut einer Zählung Nachrichtenagentur AFP an den Folgen der Krankheit gestorben.

Mehr als die Hälfte der Coronavirus-Infektionen auf dem Kontinent wurden in Südafrika registriert. Jenes zählt zu den weltweit am stärksten betroffenen Länder und befindet sich auf Platz fünf. Doch auch dort sind die Infektions- und Totenzahlen rückläufig.

Zweite Welle möglich?

Der südafrikanische Gesundheitsminister Zweli Mkhize zeigte sich dennoch besorgt.

"Unsere größte Sorge ist, ob das die erste Welle ist und es eine weitere geben könnte" sagte er.

"Wir haben unseren Scheitelpunkt, unsere Welle überwunden, aber wenn sie nach Spanien blicken, hat sich dort nach einer langen Pause ein Anstieg gezeigt."

Die WHO hofft darauf, dass die Coronavirus-Pandemie in weniger als zwei Jahren überstanden sein wird.

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