Am Montag bestreitet Österreich in Düsseldorf das erste EM-Match gegen Frankreich. Bei der "Equipe Tricolore" sticht ein Mann heraus: Kylian Mbappe.
Der künftige Real-Star kommt auf einen Marktwert von 180 Millionen Euro. "Er ist mit ERling Haaland momentan das Beste, was es gibt, das wissen wir", schwärmt ÖFB-Coach Ralf Rangnick am Freitag beim Medientermin in Berlin.
Der Deutsche wusste bereits vor neun Jahren, was im Kraftpaket steckt. "Ich kenne ihn, seit er 15 oder 16 Jahre als ist. Ich hatte ihn damals schon so gut wie verpflichtet für Leipzig", lässt Rangnick aufhorchen. "Ich habe mich mehrere Male mit seinen Eltern getroffen. Beim letzten Treffen hat sein Vater gesagt: Ich gebe euch den Jungen, wenn Sie den Trainer machen. Das hatte ich zu diesem Zeitpunkt aber nicht vor", sagt Rangnick, der als Sportchef von Red Bull Talente für Salzburg und Leipzig suchte.
Das Schicksal und diese Begegnung meinten es anders. "Vier Monate später war ich es doch. Da war der Wechsel leider nicht mehr möglich, weil Kylian da schon bei den Monaco-Profis gespielt hat."
Am Montag kommt es nun zum Wiedersehen. Rangnick glaubt zu wissen, wie der Superstar gestoppt werden kann. "Wir müssen so verteidigen, dass er nicht viele Bälle bekommt. Denn er braucht den Ball, um seine Stärken ausspielen zu können."