Doch alles der Reihe nach: Messi hatte 2017 das Vier-Sterne Hotel "MiM Sitges" nahe seines Hauses in Barcelona erworben. Für die Boutique-Herberge mit 77 Zimmern habe der argentinische Superstar einem Bericht von "El Confidencial" zufolge 30 Millionen Euro bezahlt.
Das Geld dürfte der siebenfache Weltfußballer allerdings versenkt haben. Denn dem Bericht zufolge sei ein Gerichtsurteil über den Abriss des Hotels anhängig. So sollen etwa die Balkone zu groß gebaut worden sein. Würden diese verkleinert, drohe allerdings der Einsturz des Gebäudes. Außerdem soll der Brandschutz-Plan nicht ausreichend gewesen sein.
Laut dem Bericht habe der Vorbesitzer des Hotels bereits zum Zeitpunkt des Verkaufs von den Baumängeln gewusst, die Immobilie trotzdem veräußert und den drohenden Abriss scheinbar verschwiegen.
Messi dürfte also ein Hotel erworben haben, das bereits damals nicht den Vorgaben entsprach, davon allerdings nichts gewusst haben. Bereits vor dem Kauf der Immobilie soll das Rathaus von Sitges den Abriss des Hotels beschlossen haben. Dieser dürfte nun unmittelbar bevorstehen. Messi hätte damit also 30 Millionen Euro in den Sand gesetzt.