So steigen Rapid, LASK und Wolfsberg noch auf

Österreichs "Eurofighter" kämpfen um den Aufstieg.
Österreichs "Eurofighter" kämpfen um den Aufstieg.Gepa
Die ersten "Finalspiele" um den Aufstieg stehen für Österreichs "Eurofighter" Rapid, LASK und Wolfsberg auf dem Programm. Hier ein Überblick. 

Gegen Tottenham Hotspur mit Star-Coach Jose Mourinho haben die Linzer am Donnerstag (18.55) ein erstes echtes "Endspiel". Nach der 0:2-Pleite gegen Royal Antwerpen und dem dadurch verlorenen direkten Duell brauchen die Stahlstädter zumindest vier Punkte aus den Partien gegen die Spurs und Ludogorez Rasgrad. Gleichzeitig dürfen die Belgier am Donnerstagabend gegen die Bulgaren nicht voll punkten. 

Die Rechenschieber sind auf der leeren Linzer Gugl also mit von der Partie, die Smartphones werden wohl immer wieder gezückt, um über den Spielstand in der Parallel-Begegnung informiert zu sein. Klar ist aber auch: Schaut gegen Mourinhos Star-Kicker nicht zumindest ein Punkt heraus, nützt auch ein Antwerpen-Umfaller im Parallelspiel nichts. 

"Wir glauben an uns", hatte Cheftrainer Dominik Thalhammer Optimismus verbreitet. Den wird man neben zielstrebigem Offensivspiel auch brauchen. Abwehrchef Gernot Trauner fehlt gesperrt. 

Wolfsberg muss punkten

Mit vier Punkten aus vier Spielen ist für die Wolfsberger in der engen Gruppe K noch alles offen. Ein Punkt fehlt den drittplatzierten Kärntnern auf Feyenoord Rotterdam. Die Niederländer empfangen Tabellenführer Dinamo Zagreb. Verlieren die Kärntner am Donnerstag (18.55 Uhr) bei ZSKA Moskau und gewinnt Feyenoord zeitgleich, ist der Traum vom Aufstieg geplatzt. Punktet die Elf von Ferdinand Feldhofer, gibt es kommenden Donnerstag in Klagenfurt das "Aufstiegs-Finale" gegen Feyenoord. 

Dazu kann es sogar kommen, wenn die Kärntner verlieren. Dann dürfte aber auch Feyenoord maximal einen Punkt einfahren, würden sich aber auch die Russen im Aufstiegsrennen zurückmelden. 

Bonusspiel für Rapid

Die beste Ausgangsposition hat da noch Rapid. Die Hütteldorfer gastieren im Emirates Stadium beim überlegenen Tabellenführer Arsenal London (21 Uhr). Ein Punktgewinn wäre eine riesige Überraschung, jeder Zähler ein Bonus. Vor dem Derby gegen die Spurs (Sonntag) wird "Gunners"-Coach Mikel Arteta rotieren. 

Notwendig ist die Sensation im Norden Londons jedenfalls nicht. Rapid hat sein Endspiel am letzten Spieltag, empfängt daheim Norwegen-Klub Molde zur Revanche nach der 0:1-Auswärtspleite. Ein 1:0-Heimerfolg würde da schon reichen, sollte Molde nicht mit einem Kantersieg gegen Dundalk am Donnerstag das negative Torverhältnis (-4) kräftig aufbessern. 

Bitter für Grün-Weiß: Selbst ein Sieg gegen Arsenal würde nicht zum Aufstieg reichen. 

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