Wieder Mord in Wien: Leiche im Gemeindebau

Im Eberthof, einem Gemeindebau in Rudolfsheim-Fünfhaus nahe der Wiener Stadthalle, wurde am Freitag (4.10.) die verweste Leiche eines verbluteten 45-jährigen Mannes gefunden. Die Ermittlungen laufen.
Wie berichtet, wurde die verweste Leiche eines Mannes entdeckt. "Es roch schon einige Tage schrecklich", erzählt Nachbar und Pensionist Rudolf Schiessl (67) im Gemeindebau in der Hütteldorfer Straße.

Eine andere Nachbarin zu "Heute": "Ich dachte an einen toten Hund." Doch auch wie in dem am Donnerstag bekannt gewordenen Fall in der Mengergasse (Floridsdorf) – "Heute" berichtete – handelte es sich hier um eine menschliche Leiche.

Leiche verblutet und verwest



CommentCreated with Sketch.43 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der 45-jährige Österreicher, der seit einem Jahr in der Gemeindebau-Wohnung im Erdgeschoß, Tür Nr. 2, wohnte, wurde ermordet. Zwei Freunde, die laut Nachbarn im Haus ein und aus gingen, wurden stutzig, als sie ihren Freund nicht mehr erreichten. Sie informierten die Polizei. Die fand die verblutete und stark verweste Leiche.

Der Österreicher soll arbeitslos gewesen sein und im Drogenmilieu verkehrt haben, so eine Bewohnerin. "Für mich übernahm er einmal ein Paket, er schien nett zu sein, aber verwahrlost", so Rudolf Schiessl.

Am Freitag war die Polizei stundenlang im Haus, alle Nachbarn wurden befragt. Doch was wirklich passierte, weiß derzeit keiner. Der Mann sei durch "Fremdverschulden" zu Tode gekommen, es gebe jedoch weder Hinweise auf die Täterschaft noch auf Tathintergründe, hieß es vonseiten der Polizei.

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