Wien: 1 Million Euro für Corona-Forschung

Zu hohe Blutfettwerte führen zu einem Herzinfarkt.
Zu hohe Blutfettwerte führen zu einem Herzinfarkt.Bild: keine Quellenangabe
Der Wiener Wissenschafts-, Forschungs- und Technologiefonds (WWTF) stellt eine Millionen Euro zur Verfügung und unterstützt 24 Projekte.
Die 24 Projekte erhalten je 50.000 Euro vom WWTF. Damit soll "zeitnah potenziell lebensrettende Forschung betrieben und wertvolle Daten gesammelt werden", so der WWTF in einer Aussendung.



Österreichische Akademie der Wissenschaft fühlt Virus auf den Zahn


Eines der geförderten Projekte starteten das CeMM – Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Medizinischen Universität Wien (MedUni) gemeinsam mit Partnern. Mittels modernster Sequenzier- und Analysemethoden sollen wertvolle Erkenntnisse über die Genomentwicklung und den Mutationsverlauf des Virus gewonnen werden.

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Forschungs-Zusammenschluss soll Österreich unabhängig vom Weltmarkt machen


Auch der neue Zusammenschluss von 20 Wiener Forschungsinstitute zur „Vienna COVID-19 Diagnostics Initiative" (VCDI) wird vom WWTF gefördert. Ziel ist es, eine neue Diagnose-Pipeline einzurichten und eine Reihe von Hoch-Durchsatz-Tests zu entwickeln. Eine automatisierte Pipeline wurde mit vereinten Kräften bereits am Vienna BioCenter geschaffen. Da weltweit die gleichen Reagenzien für Tests erforderlich sind, kommt es langsam zu Engpässen. Wiener Forscher haben sie nun selbst entwickelt, was sie von externen Lieferungen unabhängig macht.

Wirkstoff aus Wien zeigt Wirkung gegen Virus

Große Hoffnungen in der Suche nach einem Heilmittel trägt das internationale Forschungsteam rund um den Wiener Genetiker Josef Penninger. Das Forschungsteam hat herausgefunden, dass ein von der Wiener Biotechfirma Apeiron als Medikamentenkandidat entwickelte Wirkstoff die Infektion in diesen künstlich hergestellten menschlichen Geweben reduzieren kann. „Das motiviert uns natürlich umso mehr, im Rahmen von kontrollierten klinischen Studien die Wirksamkeit zu erproben", sagt Peter Llewellyn-Davies, CEO der Apeiron Biologics AG über die erfolgreiche Zusammenarbeit. Apeiron bereitet derzeit eine klinische Phase 2-Studie in Europa bei COVID-19 und prüft Optionen für die weitere klinische Entwicklung, z. B. in China.

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