Corona-Stewardess mit Rettung aus Hotel geholt

Gespenstische Bilder am Flughafen Wien-Schwechat: Krankenwagen, Polizei, Flughafenfeuerwehr - und zwei Männer im Schutzanzug, die die erkrankte Flugbegleiterin holen.

Nach 21 Uhr hatte die chinesische Flugbegleiterin Samstag selbst die Rettung verständigt: Sie wäre Tage zuvor in Wuhan – dem Epizentrum des Corona-Virus – gewesen. Jetzt fühle sie sich hundeelend.

Minuten später waren Einsatzkräfte (Flughafenfeuerwehr, Rettung, Polizei) samt Spezialisten zum Hotel am Flughafen Wien gerast. Während Polizisten am Eingang Stellung bezogen, eilten Mediziner in weißen Overalls hinein: "Wir haben die Patientin abgeholt und direkt ins Kaiser-Franz-Josef-Spital gebracht", so Klaus Herbich von der Berufsrettung gestern bei einer Pressekonferenz.

Das Hotelzimmer wurde vorsorglich gesperrt und desinfiziert, die junge Frau auf die Isolierstation des Krankenhauses verlegt.

Die behandelnde Ärztin Sabine Hagenauer gab sich Sonntag optimistisch: "Der Patientin geht es subjektiv und objektiv gut bis hervorragend. Sie hat die Symptome eines milden grippalen Infektes. Es geht ihr heute auch bereits besser als gestern." Montag soll klar sein, ob es sich um das neue Corona-Virus handelt.

Mittlerweile konnte im Fall der Flugbegleiterin vorsichtige Entwarnung gegeben werden, aber: Sonntagabend kam ein neuer Verdachtsfall ans Licht - mehr dazu lesen Sie hier.

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Maria Theresia von ÖsterreichGood NewsNiederösterreichCoronavirus

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