Österreich

Familie verhungert – Volksanwalt ermittelt jetzt

Eine Mutter und ihre Zwillingstöchter wurden verhungert in einer Wiener Wohnung gefunden – die Volksanwaltschaft befasst sich mit dem Fall.

Heute Redaktion
Teilen
Picture

Schon Ende März oder Anfang April dürften die Mutter (45) und ihre Zwillingstöchter (18) in der Wohnung in der Werndlgasse (Floridsdorf) verstorben sein. Die Körper waren abgemagert, die drei verhungert. Grund dürfte eine psychische Erkrankung der Mutter gewesen sein.

Die Mädchen wiesen offenbar eine Entwicklungsverzögerung auf, die Mutter hatte unter einer psychischen Erkrankung gelitten. Ab Dezember 2016 war, nach Angaben der Behörde, auch die Kinder- und Jugendhilfe mit der Familie befasst, beendete jedoch die Betreuung im März 2017.

Stadt Wien muss antworten

Jetzt hat sich die Volksanwaltschaft eingeschaltet. Volksanwalt Günther Kräuter in einer Auissendung: "Aufklärungsbedürftig erscheint, warum die Behörde im Jahr 2017 keine Gefahr für das Kindeswohl annahm und der Familie offenbar auch keine weiterführenden Betreuungsangebote machte."

Die Volksanwaltschaft wird als nächsten Schritt die Stadt Wien um Stellungnahme ersuchen und die betreffenden Akten einsehen.

Die Bilder des Tages

    <strong>01.03.2024: Auswanderer wollen Kind ohne Schulbildung aufziehen.</strong> Tiertrainerin Sarah Fink ist im siebten Monat schwanger. Um dem Kind ein Leben ohne Schulpflicht zu ermöglichen, wanderte sie mit Mann Stefan aus. <a data-li-document-ref="120022763" href="https://www.heute.at/s/auswanderer-wollen-kind-ohne-schulbildung-aufziehen-120022763">Weiterlesen &gt;&gt;&gt;</a>
    01.03.2024: Auswanderer wollen Kind ohne Schulbildung aufziehen. Tiertrainerin Sarah Fink ist im siebten Monat schwanger. Um dem Kind ein Leben ohne Schulpflicht zu ermöglichen, wanderte sie mit Mann Stefan aus. Weiterlesen >>>
    privat

    (red)