Wien könnte auf der Corona-Ampel wieder orange werden

Es wird sich zeigen, welchen Einfluss das Weihnachtsshopping auf die Corona-Zahlen hat.
Es wird sich zeigen, welchen Einfluss das Weihnachtsshopping auf die Corona-Zahlen hat.picturedesk.com
Erstmals seit längerer Zeit befindet sich Wien unter jenem Schwellenwert, der eine Schaltung auf Orange auf der Corona-Ampel ermöglicht.

Das Innenministerium meldet mit Stand 22. Dezember, 9 Uhr, wieder 1.853 Neuinfektionen in ganz Österreich in den vergangenen 24 Stunden. Bei 29.463 durchgeführten Tests ergibt sich eine erfreulich niedrige Positivrate von 6,29 Prozent. Im Oktober war dieser Wert um ein Vielfaches höher. Mehr dazu hier >>

Wien entwickelt sich gut

Auch das aktuelle Arbeitsdokument der Corona-Ampelkommission zeigt, dass die Infektionszahlen weiter sinken. Es zeigt sich: Die Bundeshauptstadt Wien könnte als erstes Bundesland von Rot wieder auf Orange zurückgestuft werden. Das geschieht auf Basis der "risikoadjustierten" Fallzahlen. Dabei handelt es sich nicht um die reinen Infektionszahlen, es werden auch die Zahl der Testungen, das Alter der Infizierten und die Aufklärungsrate einberechnet. Wien kann einen Wert unter 100 vorweisen, genau genommen 97,2.

Ebenfalls gut entwickelt haben sich die Bezirke Mistelbach (96,0) und Hollabrunn (70,4) in Niederösterreich. Sie könnten also genau wie Wien bald wieder "orange" werden. Dass das in dieser oder der nächsten Woche geschieht, ist allerdings nicht wahrscheinlich. Damit eine Region umgefärbt wird, muss ihre risikoadjustierte Fallzahl mehrere Wochen unter 100 liegen.

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