Wien plant auch in den Büros strengere Corona-Regeln

Am Dienstag hat Stadtchef Ludwig neue Corona-Regeln für Wien verkündet. (Symbolbild) 
Am Dienstag hat Stadtchef Ludwig neue Corona-Regeln für Wien verkündet. (Symbolbild) gpointstudio / Westend61 / picturedesk.com
Am Dienstag hat Stadtchef Ludwig neue Corona-Regeln für Wien verkündet. Vier neue Maßnahmen wurden vorgestellt, eine will er noch umsetzen. 

Die Corona-Lage in Österreich verschlimmert sich zusehends. Die Neuinfektionszaheln steigen, so auch die Zahl der belegten (Intensiv-)Betten in den Spitälern. Zu beobachten ist auch, dass die zu behandelnden Corona-Patienten immer jünger werden. In Wien hat man daher schon am Montag damit begonnen, erste planbare Operationen zu verschieben

Wien schlägt abermals Sonderweg ein

Trotz des bundesweit greifenden und am Mittwoch in Kraft getretenen Stufenplans, hat sich der Stadtchef nach Beratungen mit den Experten dazu entschlossen, in Wien wieder einen eigenen Weg zu gehen und härtere Maßnahmen umzusetzen. Jene treten am 1. Oktober in Kraft und sollen einen Monat lang gelten. 

Ludwigs Expertenteam rechnet nämlich mit einem Höchststand an Infizierten mit "Ende Oktober, Anfang November". Mittels der vier neuen Maßnahmen erhofft er sich, diesen drohenden Peak abzuflachen. 

4 neue Regeln für Wien

Nachgeschärft wird insbesondere bei den Zutrittsregelungen und der Maskenpflicht

2G für Nachtgastro: Gäste müssen ab 1.Oktober genesen oder geimpft sein. Für das Personal gilt eine 2,5G-Regel (genesen, geimpft oder PCR-getestet).
2G bei Veranstaltungen: Teilnehmer müssen genesen oder geimpft sein. Die Regelung greift sowohl indoor als auch outdoor und zwar ab 500 Personen, unabhängig von einer Sitzplatzzuweisung. Für Veranstaltungen/Zusammenkünfte ab 25 - 500 Personen gilt eine 2,5G-Regelung. 
FFP2-Maskenpflicht im Handel: Für Kunden gilt in Wien ab 1.10. in sämtlichen Geschäften eine allgemeine FFP2-Maskenpflicht. Für Mitarbeiter gilt weiter der einfache MNS.
Gastro: Auch in der Gastronomie soll eine 2,5G-Regel gelten.

Forderung nach 3G am Arbeitsplatz 

Eine Maßnahme hätte der Wiener Stadtchef aber gerne noch umgesetzt – darf bzw. kann er ohne den Bund aber nicht. Hierbei handelt es sich um eine 3G-Regel am Arbeitsplatz.

Am Ende seines Vortrags richtete Ludwig daher einen Wunsch an Gesundheitsminister Mückstein: Die Einführung der 3G-Regel auch am Arbeitsplatz – "noch besser wäre eine 2,5G-Regel", so Ludwig.

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