Wien: Schon mehr als 2.000 Raucher-Kontrollen

In der Bundeshauptstadt erfolgen die schärfsten Kontrollen des Qualm-Verbots in der Gastronomie. Die Zahl der Anzeigen steigt.
Seit etwas mehr als zwei Wochen gilt österreichweit das allgemeine Rauchverbot in der Gastronomie. Die strengste Überprüfung gibt es in Wien – bei 2.058 Kontrollen habe es bisher 27 Anzeigen gegeben, bestätigte Marktamt-Sprecher Alexander Hengl am Montag gegenüber Ö1. Bis Jahresende sollen es in Wien 5.000 Kontrollen werden.

Absage für den Vereinstrick

Es habe auch bereits mehrere Anzeigen gegen einen Verein gegeben, der versuche, den Gastronomen Fläche abzumieten und damit das Rauchverbot zu umgehen. Wie berichtet, haben Shisha-Bars "Klubräume" eingerichtet, in denen ohne Speisen und Getränke geraucht werden kann. Doch das vermeintliche Schlupfloch ist keines.

Für Furore hatten auch die möglichen Geldstrafen für Wirte gesorgt. Beim ersten Verstoß bis zu 800 Euro, Wiederholungstäter können zu Zahlungen bis zu 10.000 Euro verdonnert werden. Inwiefern dieser Rahmen ausgeschöpft wird, ist noch nicht bekannt. Bis jetzt wurde noch keine Strafhöhe für die bisher erfolgten Anzeigen fixiert.

Umsätze sinken

Am Montag gab es auch eine weitere Zwischenbilanz der Gastronomie. Wie der Obmann der Wiener Gastronomen Peter Dobcak imbetonte, würden Nachtlokale wie Bars oder Diskotheken deutliche Umsatzrückgänge von 15 bis 25 Prozent verzeichnen. Auch Kaffeehäuser hätten mit leichten Umsatzeinbußen zu kämpfen. Für Shisha-Bars gilt das Gesetz als Katastrophe.

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