Wien überrascht im Ost-Lockdown mit Corona-Wende

Die Polizei kontroliert die Einhaltung der Schutzmaskenpflicht am Stephansplatz vor dem Stephansdom.
Die Polizei kontroliert die Einhaltung der Schutzmaskenpflicht am Stephansplatz vor dem Stephansdom.Alex Halada / picturedesk.com
Die Coronazahlen am Freitag zeigen mehrere Trendwenden. Und: Die Bundeshauptstadt wurde im Hotspot-Ranking abgelöst. "Heute" hat alle Details dazu.

Noch kürzlich stellte die Bundeshauptstadt Wien rund ein Drittel der landesweiten täglichen Corona-Neuinfektionen. Am Freitag dann die überraschende Wende: Die Coronazahlen haben sich in Wien bei den Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden nicht nur halbiert (von 1.023 auf 529), sondern auch im Bundesländervergleich ist Wien nicht mehr Spitzenreiter. Knapp, aber doch liegt nun Niederösterreich (531) vorne, hinter Wien folgt dann bereits Oberösterreich (458).

Die Bundesländer-Übersicht

Die übrigen Bundesländer: Das Burgenland meldet 120 Corona-Neuinfektionen, Kärnten 255, Salzburg 234, Steiermark 277, Tirol 242 und Vorarlberg 106. Die Gesundheitsbehörden des Landes melden am Freitag insgesamt landesweit 2.702 Corona-Neuinfektionen und 38 Menschen, die in den jüngsten 24 Stunden mit oder am Coronavirus verstorben sind. Damit liegt die Zahl etwa 400 Fälle tiefer als am Karfreitag vor einer Woche.

Verlängerte Corona-Maßnahmen

Keine vermeintliche "Trendwende" gibt es allerdings bei den Spitalszahlen. Auf den Intensivstationen füllen sich die betten weiter, schon 580 schwer kranke Corona-Patienten werden behandelt. Deswegen erfolgte am Freitag auch die doppelte Verlängerung der Corona-Maßnahmen: Wien, Niederösterreich und das Burgenland bleiben bis 18. April im harten Lockdown, der Rest Österreichs bekommt verlängerte nächtliche Ausgangsbeschränkungen bis mindestens 20. April.

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