Tödlicher Verkehrsunfall am Sonntagabend im Bezirk Bruck an der Leitha: Ein 30-jähriger Mann aus Wien war gegen 22.15 Uhr mit seinem Auto auf der Brucker Bundesstraße unterwegs.
Der Wiener fuhr aus Schwadorf kommend in Richtung Schwechat. Bei Straßenkilometer 23,870 kam sein Wagen aus bisher unbekannter Ursache rechts von der Fahrbahn ab.
Das Auto krachte gegen einen Baum und wurde durch die Wucht des Aufpralls in die Luft geschleudert. Der Motor wurde dabei mehrere Meter weit über ein angrenzendes Feld geschleudert, Fahrertür und die hintere Tür wurden gemeinsam mit der B-Säule aus dem Fahrzeug gerissen. Aufgrund des heftigen Aufpralls wurde der Fahrersitz bis zur Rückbank nach hinten gedrückt. Anschließend blieb der Pkw auf dem Dach liegend in einem angrenzenden Feld stehen.
Als Erstes traf die Freiwillige Feuerwehr Schwadorf ein, welche die Crashrettung durchführte. Die Einsatzkräfte befreiten den schwerst verletzten Lenker aus dem zerstörten Unfallwrack.
Zunächst war unklar, ob sich in dem Auto eine weitere Person befunden hatte. Darum suchten Einsatzkräfte die umliegenden Felder – darunter ein dichtes Sonnenblumenfeld – mithilfe von Wärmebildkameras. "Nach längerer Suche konnte jedoch keine weitere Person gefunden werden", gibt die Feuerwehr Schwechat bekannt.
Für den 30-Jährigen kam jede Hilfe zu spät. Er starb noch an der Unfallstelle. Erst bei der Bergung des Wracks wurde klar: Das Auto war fast in zwei Teile auseinandergerissen worden, "vom Armaturenbrett und der Mittelkonsole war kaum noch etwas vorhanden".
Die B10 wurde im Bereich des Unfallorts ab 22.25 Uhr gesperrt. Der Verkehr musste für rund drei Stunden örtlich umgeleitet werden. Erst gegen 1.10 Uhr konnte die Straße wieder freigegeben werden.