Wiener (52) sicher – "hab coolsten Job in der Hitze"

Der Eismeister der Eisstadthalle kommt trotz vorherrschender Gluthitze nicht ins Schwitzen. Sein Arbeitsplatz ist quasi ein riesiger Kühlschrank.

Während die Wiener wegen der Hitze auch am Arbeitsplatz schwitzen, bleibt Wolfgang sogar im Job immer cool: "Die anderen gehen ins Bad, wir kümmern uns hier ums Eis." Der 52-Jährige ist einer der Eismeister in der Wiener Eisstadthalle. Dort sorgt ein Ammoniak-Kühlkreislauf für konstante -12 Grad unter der Erde und für eine Fläche gefrorenes Wasser darüber. Trotz hoher Außentemperaturen bleibt es sogar im Innenraum bei frischen 17 Grad.

Je heißer es draußen ist, desto mehr Strom frisst aber die aufwendige Kühlung. "Wir haben sicher die beste Klimaanlage Wiens", erzählt der Eismeister stolz. Neben der Eisfläche wird auch die Stadthalle mit einem Ammoniakkompressor und kühlen Wasserleitungen betrieben "Wie viel Strom das verbraucht, weiß ich nicht – aber sicher nicht wenig", meint er und ist froh, dass er die Rechnung nicht selber bezahlen muss.

Absolute Voraussetzung für seinen Job neben diversen Sicherheitsschulungen: "Ein guter Kreislauf. Denn wenn man aus der Halle rausgeht, bekommt man erstmal eine ordentliche Gnackwatschen von der Hitze", lacht er. "Aber wir haben sicher momentan den coolsten Job in der Stadt", findet er.

"Früher war ich sogar selber mit Eislaufschuhen auf der Fläche, aber heute esse ich allerhöchstens Eis – zu viel, wie man sieht", spricht er seine fehlende Bikinifigur an. "Während andere im Bad liegen, kann man bei uns eben eislaufen." Wo: Sommereishalle Wien. Wann: Immer Dienstags und Samstags ab 16 Uhr.

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