Wien

Wiener Clubs sind happy über riesigen Ansturm

Nach lange Pause erlebten die Clubs Freitag und Samstag einen Riesenansturm. Das U4 wurde regelrecht überrannt, Hunderte schafften es nicht hinein.

Teilen
Im Wiener U4 wollten am Öffnungs-Wochenende besonders viele Partygäste feiern.
Im Wiener U4 wollten am Öffnungs-Wochenende besonders viele Partygäste feiern.
Maximilian Röder Photography

Diesen Moment haben viele sehnsüchtig herbei gesehnt: Freitagnacht konnten fast 700 Clubs, Bars und Diskotheken nach gut zwei Jahren wieder öffnen. In den Clubs durfte Freitagnacht nicht nur die Maske fallen, sondern auch die Sperrstunde. "Rund 90 Prozent der Nachtgastronomie konnte wieder aufsperren. Für den Rest war die Vorbereitungszeit zu kurz oder es fehlte noch Personal", bestätigt Nachtgastro-Sprecher Stefan Ratzenberger die erfolgreiche Öffnung gegenüber "Heute".

Feierlaune durch 2G nicht getrübt

Während Wien bei 2G bleibt, öffnete der Rest Österreich unter der 3G-Regel. Die dadurch befürchtete Abwanderung nach Niederösterreich habe laut Ratzenberger aber nicht stattgefunden. Davon zeugte auch eine Riesenschlange um 23 Uhr vor dem legendären U4: "Die Leute standen bis drei Uhr Früh Schlange, um hineinzukommen" schildert Geschäftsführer Michael Gröss im Gespräch mit "Heute".

Regelrecht überrannt wurde man aber am nächsten Abend: "Der Samstag war noch mal viel stärker, die Menschen standen die ganze Schönbrunner Straße entlang. Man hat gemerkt, dass die Leute gierig sind und das Feiern brauchen", so Gröss. Durch den großen Andrang zahlte sich für hunderte Wartende auch geduldiges Schlange stehen nicht aus. 

Mit ein Grund für die langen Warteschlangen waren auch die strengen 2G-Konrollen. "Es braucht dadurch mehr Personal und der Einlass dauert natürlich länger", bestätigt Gröss. Die Kontrollen selbst wurden von den Feiernden aber gut angenommen: "Bei unserem Publikum ist 2G überhaupt kein Problem."

Die Babenberger Passage am Burgring (City) feierte ihr Comeback mit einem Besuch von "Raf Camora“: "Die Stimmung war großartig. Unsere DJ's haben die Tanzfläche abgerissen", feiert Betreiber Christoph Probst den Neustart. Strikt kontrolliert und eingescannt wurden 2G-Nachweise auch hier. "Das hat wunderbar funktioniert, die Leute machen das ohnehin schon automatisch. Keiner war deshalb angefressen oder genervt. Alle haben ausgelassen und ohne Berührungsängste gefeiert.“

"Von schönen Bildern nicht täuschen lassen"

Trotz erfolgreicher Wiedereröffnung mahnt Ratzenberger: "Es war sicher eines der Umsatzstärksten Wochenenden. Von den schönen Bildern sollte man sich aber nicht blenden lassen. Das waren zwei gute Nächte in zwei Jahren", so seine Warnung. Wirtschaftshilfen würden dennoch weiter dringend benötigt werden.

    <strong>16.04.2024: Heli, teure Wohnung – nun lebt Frau von Notstandshilfe.</strong> Ein Paar kaufte sich einen Helikopter und eine Eigentumswohnung um vier Millionen Euro. Nach der Scheidung verklagte die Frau den Ex-Mann. <a data-li-document-ref="120031304" href="https://www.heute.at/s/heli-teure-wohnung-nun-lebt-frau-von-notstandshilfe-120031304">Weiterlesen &gt;&gt;&gt;</a><a data-li-document-ref="120031445" href="https://www.heute.at/s/experte-sagt-wie-putins-brutaler-krieg-gestoppt-wird-120031445"></a>
    16.04.2024: Heli, teure Wohnung – nun lebt Frau von Notstandshilfe. Ein Paar kaufte sich einen Helikopter und eine Eigentumswohnung um vier Millionen Euro. Nach der Scheidung verklagte die Frau den Ex-Mann. Weiterlesen >>>
    Getty Images
    Mehr zum Thema
    ;