Kurioser Anblick in einer Wiener Straßenbahn! In den Öffis sind Fahrgäste zwar einiges gewohnt, doch dieser Passagier sorgte für besonders viele verwunderte Blicke. Auf seiner Schulter saß eine Taube – ausgestattet mit Leine und sogar einer Windel.
Bei dem Vogel handelte es sich augenscheinlich nicht um eine exotische Rasse oder ein Haustier, sondern vermutlich um eine gewöhnliche Straßentaube. Entsprechend groß war das Staunen bei den übrigen Fahrgästen.
Ein "Heute"-Leser musste bei dem ungewöhnlichen Anblick in der 71er-Bim gleich zweimal hinschauen. "Es war gleichzeitig seltsam und irgendwie berührend. Ich frage mich, welche Geschichte die beiden verbindet", erzählt der Wiener.
Die Begegnung habe seine Neugier geweckt. "Solche Momente zeigen, dass es in den Öffis immer wieder Überraschungen gibt, die einen kurz innehalten und nachdenken lassen", so der Fahrgast.
Die Hausordnung der Wiener Linien regelt die Mitnahme von Tieren klar. Vögel dürfen demnach grundsätzlich transportiert werden, allerdings nur in einem geeigneten Transportbehälter.
Der Hintergrund: Durch entsprechende Behältnisse sollen Verletzungen anderer Fahrgäste sowie mögliche Verunreinigungen vermieden werden. Ob die Taube in der Straßenbahn damit den Vorgaben entsprach, darf zumindest hinterfragt werden.