Großeinsatz in Salzburg

Wiener Familie sitzt bei Dunkelheit am Berg fest

Eine Wiener Familie geriet bei einer Bergtour in Salzburg in gefährliches Gelände. Bei Dunkelheit, Regen und Nebel mussten die drei gerettet werden.
Newsdesk Heute
14.09.2026, 12:27
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Eine Bergtour auf die Ennskraxn im Salzburger Kleinarl endete für eine dreiköpfige Familie aus Wien am Sonntagabend mit einem Rettungseinsatz. Beim Abstieg gerieten die drei in gefährliches Gelände und kamen bei Dunkelheit, Regen und Nebel nicht mehr weiter.

Die Familie war erst gegen 14 Uhr zur anspruchsvollen Tour auf den 2.410 Meter hohen Gipfel gestartet. Weil sie der Schwierigkeit nicht gewachsen war, kehrte sie um. Beim Abstieg geriet sie jedoch entlang einer Rinne in wegloses, absturz- und steinschlaggefährdetes Gelände. Auf rund 1.930 Metern setzte die Familie gegen 20 Uhr einen Notruf ab.

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"Es war finster, es regnete, es war nebelig, der Wind wehte stark", schildert Alois Langegger, Einsatzleiter der Bergrettung Kleinarl. Die drei waren unverletzt, aber erschöpft, durchnässt und unterkühlt. Sie waren mit kurzen Hosen und leichten Bergschuhen unterwegs. Laut Langegger hatten sie "großes Glück", dass beim Abstieg durch die gefährliche Rinne nichts passiert war.

Fotos helfen bei Suche

Die Rettung wurde durch das schlechte Wetter und zunächst falsche GPS-Daten erschwert. 20 Bergretter rückten aus, unterstützt vom Team des Polizeihubschraubers Libelle Flir. Der Handy-Kontakt zur Familie brach immer wieder ab. Schließlich konnten die Wiener Fotos ihres Aufenthaltsortes übermitteln.

Der nachtflugtaugliche Notarzthubschrauber C14 nahm die drei per Seilwinde auf und flog sie zum Jägersee. Nach einem Gesundheitscheck durch das Rote Kreuz wurden sie mit dem Rettungswagen ins Hotel gebracht. Der Einsatz endete um 23.25 Uhr.

red,14.09.2026, 12:27