Wiener fiel um 2.400-Euro-Finca um

Bild: privat

Die bestätigte Buchung bereits in der Tasche wollte Herbert S. Dienstag mit seinen Kindern ins Ferienparadies Mallorca aufbrechen. Durch Zufall fand er heraus: Er kann den Urlaub abschreiben.

Der 45-jährige Wiener wollte nur noch Details zum Transfer zur Finca seines Begehrens abgleichen, da teilte ihm ein spanischer Reisebüromitarbeiter lapidar mit: "In dem Haus sind schon Gäste untergebracht. Auf ihren Namen wurde hier nie reserviert." Herbert S. forschte nach und fand heraus: Er ist wohl eines von bis zu 140.000 Opfern einer Mitte Juli in Konkurs gegangenen Reiseplattform. Er hatte über "Trivago" reserviert, seine Buchung wurde aber von dort an "hoteling.com" weitergeleitet.

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Grundsätzlich eine gängige Praxis. Doch "hoteling.com" stürzte samt der Mutterfirma "Lowcost Group" in den finanziellen Abgrund. 2.400 Euro, die Herbert S. zuvor überwiesen hatte, sind weg: "Ich versuche jetzt, über die Kreditkartenfirma etwas zurückzubekommen." Seine Chancen sind jedoch bescheiden. Nach Mallorca will er trotzdem reisen: "Sonst falle ich ja auch noch um den bezahlten Flug und den Mietwagen um!".

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