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Wiener im Krieg: "Licht aus, sie schießen Raketen"

Thomas Maurer, bekannt aus der ATV-Serie "Das Geschäft mit der Liebe", ist auf der Flucht aus der Ukraine. "Heute" hat mit ihm gesprochen.
27.02.2022, 21:37

Am Freitag postete sein Serienkollege, Lovecoach Robert Nissel, ein Video auf seinem Instagram-Kanal, das Thomas Maurer mit einem dramatischen Hilferuf zeigte. "Mein Name ist Thomas Maurer. Ich befinde mich hier im Kriegsgebiet, in unmittelbarer Nähe von Kiew. Seit letzter Nacht gibt es Raketeneinschläge. Der Krieg mit Russland ist ausgebrochen. Es sind überall Panzer, es wird geschossen", richtete der ATV-Reality-Star ängstliche und ernste Worte an die Bevölkerung.

In die Ukraine sei Maurer gereist, um seine schwangere Verlobte abzuholen, erzählte er im Gespräch mit "Heute" am Samstagnachmittag. "Normalerweise fliegt sie alleine, aber diesmal wollte ich sie abholen, weil sie schwanger ist", erzählte Maurer. Doch genau das wurde dem Paar zum Verhängnis – die Ausreise aus der Ukraine war am Mittwoch vergangene Woche schlagartig nicht mehr möglich, "da die Flüge ständig verschoben wurden und wir immer vertröstet worden sind", so Maurer.

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Nun beschlossen die beiden, sich auf eigene Faust bis zur Grenze durchzuschlagen – unter Lebensgefahr! Hilfe bekommen Thomas Maurer und seine Verlobte von Maurers Schwiegervater in spe. Er ist Ex-Soldat, 62, "und Patriot", verriet Maurer. Er sei einer der Wenigen, die gerade nicht versuchen würden, aus dem Land zu fliehen, denn: "Er will sein Land verteidigen". Vom Ex-Soldaten wurde das Paar mit genauen Routen ausgestattet, auf denen Bomben- oder Waffenbeschuss unwahrscheinlich ist.

"Licht aus!"

Im Gespräch mit "Heute" berichtete Thomas Maurer am Sonntagvormittag von der Fahrt Richtung Grenze. An mehreren Checkpoints wurde der Österreicher überwacht. Dann hießt es: "Licht aus!" – der Grund: Die Raketen könnten auf die Autos gelenkt werden. An den Grenzen zu der Slowakei und zu Ungarn wartet man derzeit drei Tage lang. Nun hoffen Thomas Maurer und seine Verlobte, dass sie vor der Grenze nicht noch zum Opfer von russischen Angriffen werden.