Juwelier-Killer (20) beging auch brutale Home-Invasions

Mit diesem Foto wurde nach dem Killer gefahndet.
Mit diesem Foto wurde nach dem Killer gefahndet.LPD Wien
Jenem 20-jährigen Serben, der für den tödlichen Raubüberfall in Wien-Landstraße verantwortlich sein soll, werden 34 Taten zugerechnet.

Die Täter gingen mit äußerster Gewalt vor, fügten dem 75-Jährigen zahlreiche, schließlich tödliche Messerstiche zu: Im Oktober 2020 überfiel ein Serbe mit einem Komplizen einen Juwelier in Wien-Landstraße. Wie berichtet wurde der mutmaßliche Killer kürzlich in Ungarn festgenommen. Nun stellte sich heraus: Der heute 20-Jährige hat noch weit mehr auf dem Kerbholz.

Mit verschiedenen Komplizen soll der Verdächtige insgesamt teils schwere 34 Straftaten begangen haben – darunter der Mord an dem Juwelier, drei Home Invasions, 29 Einbrüche und ein weiterer Juwelier-Raub. Er zeigt sich, wie Vertreter der Polizei und Staatsanwältin Nina Bussek am Freitag bekannt gaben (Video oben), vollinhaltlich geständig. Bei den Home Invasions ging der Täter brutal vor, seine Opfer leiden bis heute unter den körperlichen Folgen der Tortur.

Bis zu 20 Jahre Haft

Das Motiv für die perfiden Gewalttaten: Habgier. Emotionslos habe der Verdächtige in bislang acht Polizei-Verhören über seine Taten gesprochen. Die Gesamtschadenssumme des Killers, der seine Serie mit drei Mittätern begangen haben soll, beträgt 600.000 Euro. Ihm drohen nun bis zu 20 Jahre Gefängnis.

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