Wiener Linien schmissen 15.000 Masken-Gegner aus Öffis

In Wien gilt in allen Öffis wieder FFP2-Maskenpflicht. Doch manche schaffen es noch immer nicht.
In Wien gilt in allen Öffis wieder FFP2-Maskenpflicht. Doch manche schaffen es noch immer nicht.GEORG HOCHMUTH / APA / picturedesk.com
Alleine in Wien wurden seit Beginn der Pandemie 15.000 Masken-Verweigerer aus den Öffis geschmissen. 500 davon mussten zahlen.

Regelmäßig in den Schlagzeilen, weil oft Schauplatz von skurrilen Aktionen oder grausigen Attacken sind die Stationen der Wiener Linien. Der Verkehrsbetrieb beteuert gegenüber der "Kronen Zeitung", dass es keinen sichereren Ort gebe, als die U-Bahn-Stationen. Dafür sorgen insbesondere die 330 Security-Mitarbeiter. Trotzdem kam es allein im Vorjahr zu 172 tätlichen Übergriffen auf Mitarbeiter.

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Streitthema war zu einem großen Teil die Maskenpflicht. Seit Beginn der Corona-Pandemie wurden bereits 15.000 Masken-Verweigerer aus den Fahrzeugen der Wiener Linien geschmissen, bestätigt man auch der "APA". 500 Uneinsichtigen musste sogar eine Geldstrafe von 50 Euro aufgebrummt werden.

Auf Nummer sicher gehen

Bei den allermeisten Fahrgästen sei das mittlerweile kein Thema mehr, so ein Sprecher. Dafür werden die Masken-Gegner immer aggressiver. Sollten sich andere Fahrgäste bedroht fühlen, wird geraten, die Notrufeinrichtungen auf Bahnsteigen und in Fahrzeugen zu benützen. Im Zweifel lieber nutzen, als zu lange überlegen, raten die Wiener Linien.

Bei den ÖBB kämpft man offenbar überhaupt nicht mehr mit solchen Problemen, wie man der "APA" erzählt. "Wir haben mit der Coronakrise auch ein aggressiveres Verhalten von ganz wenigen Einzelnen feststellen können gegenüber Mitarbeitern. Insgesamt halten sich 99,9 Prozent an die Maskenpflicht".

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