Auf- statt einsteigen! 3.000 Öffi-Leihräder für Wien

Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) und Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl rollen in ganz Wien die "Wien Mobil Räder" aus.
Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ) und Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl rollen in ganz Wien die "Wien Mobil Räder" aus.Tobias Holzer
Mit 3.000 "Wien Mobil Rädern" rollen die Wiener Linien ab 2022 ein neues Bikesharing aus. Ausleihen geht per App und in allen 23 Bezirken!

Zurücktreten, Rad fährt ab! Die Wiener Linien bringen Fahrgäste bald nicht nur auf Schienen oder im Bus durch die Stadt. Der neue Bikesharing-Dienst "Wien Mobil Rad" übernimmt 2022 den Dienst von "Citybike", ab April mit ersten Stationen und 1.000 Rädern. Bis zum Vollbetrieb im Herbst 2022 werden es 3.000 Räder sein. In allen 23 Bezirken sollen die Leihräder rund um die Uhr, sieben Tage die Woche verfügbar gemacht und das Leihsystem in die "Wien Mobil"-App integriert werden. Zum Start im April muss aber zum Ausborgen noch die App von Nextbike verwendet werden. Auch per Telefon soll ein Ausleihen möglich sein.

30-Minuten-Tarif für Leihräder

"Das neue Bikesharing-Konzept bringt in Zukunft doppelt so viele Räder wie bisher, viele neue Standorte und das in allen 23 Bezirken. So kann man künftig noch besser die Stadt bequem und umweltfreundlich erkunden“, so Öffi-Stadtrat Peter Hanke (SPÖ). Die Räder im Fuhrpark werden 7-gängige Smartbikes mit integriertem elektronischen Rahmenschloss sein. Das Rad kann mittels GPS geortet und an den Stationen ausgeborgt und zurückgegeben werden. Abgerechnet wird im Halbstundentakt. Der Standard-Tarif beträgt 0,60 € pro 30 Minuten, Wiener-Linien-StammkundInnen bezahlen 0,30 € pro 30 Minuten.

Neue Radstationen erschließen Flächenbezirke

Um einen fließenden Übergang von "Citybike" zu "Wien Mobil Rad" zu gewährleisten, werden Anfang nächsten Jahres die bisherigen Citybike-Stationen Schritt für Schritt ersetzt. Leihstationen bekommen durch den Ausbau auch die Flächenbezirke Simmering, Floridsdorf, Donaustadt und Liesing, wo es bisher kein Bikesharing-System gab. Insgesamt werden rund 185 fixe physische Stationen errichtet, die durch eine rote Infostelle erkennbar sein werden. Für temporäre Events sind 50 digitale Stationen möglich.

Damit wollen die Wiener Linien für individuelle Wege einen Mobilitätsmix anbieten: "Wir ergänzen die klassischen öffentlichen Verkehrsmittel U-Bahn, Bim und Bus mit Leihrädern, Scooter oder Leihautos und bieten so ein buntes Angebot quer durch die Stadt“, sagt Wiener-Linien-Geschäftsführerin Alexandra Reinagl.

Das können die neuen Wiener Leihräder

Höhenverstellbarer Sattel mit Diebstahlsicherung Rahmenschloss (FrameLock mit GSM und GPS)

Vorder- und Rücklicht mit integriertem Reflektor

7 Gänge

helltönende integrierte Fahrradglocke

Korb mit Spannriemen und Solarmodul zur Aufladung der Bordelektronik

innenliegende Verkabelung als Schutz vor Vandalismus

zuverlässige Rollenbremsen vorne und hinten

Luftreifen mit Pannenschutz und Reflektoren

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