Wiener Linien untersuchen Demenz und Mobilität

Wohin wollte ich? Demenz kann Menschen im Alltag vor großen Herausforderungen stellen.
Wohin wollte ich? Demenz kann Menschen im Alltag vor großen Herausforderungen stellen.Bild: heute.at
Wie können sich Menschen mit Demenz im Bereich der öffentlichen Verkehrsmittel bewegen? Auf diese Frage suchen die Wiener Linien gemeinsam mit Forscher Antworten zu finden.
Zweieinhalb Jahre haben die Wiener Linien gemeinsam mit der Universität Wien, dem Büro für nachhaltige Kompetenz und der Caritas Socialis geforscht. Es wurden Grundlagen recherchiert, Experten interviewt sowie Feldstudien und Workshops mit Menschen mit Demenz durchgeführt. Die zentrale Fragestellung dabei: Wie bewegen sich Menschen mit Demenz in Öffis fort? Aus den Ergebnissen wurden nun erste Handlungsempfehlungen abgeleitet.



Handlungsempfehlungen für Mitarbeiter, Fahrpläne und Apps



CommentCreated with Sketch.5 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die Studie zeigte klar, dass die Barrierefreiheit bei den Wiener Linien generell schon sehr hoch ist. Als Empfehlungen wurden punktuelle Erweiterungen für die WienMobil App, Fahrpläne, sowie Schulung von Mitarbeiter im Umgang mit Menschen, die beispielsweise orientierungslos sind, angeführt. Damit alle Kunden mit den Wiener Linien flexibel und sicher unterwegs sein können, ist die Barrierefreiheit sehr wichtig. Die einzelnen Unternehmensbereiche werden sich deshalb in den kommenden Monaten die Ergebnisse genauer ansehen und Maßnahmen für die Umsetzung planen.



Barrierefreiheit bei den Wiener Linien



Der Zugang zu allen U-Bahn-Stationen und über 95% der Straßenbahn- und Bushaltestellen ist durch Rampen und Aufzüge barrierefrei möglich, die Wiener Linien nehmen damit europaweit eine Vorreiterrolle ein. Bereits 100% aller U-Bahnen und Busse, sowie 66% der Straßenbahnen sind barrierefrei. Jedes Jahr werden ältere Straßenbahnen durch neue barrierefreie Flexity-Straßenbahnen ersetzt. Außerdem gibt es bei Störungen im Betrieb akustische Durchsagen. Auch über die Website, Twitter, Apps und Anzeigetafeln werden Echtzeit-Informationen zu aktuellen Verspätungen und Störungen kommuniziert. Spezielle Routenbeschreibungen für blinde und sehbehinderte Fahrgäste gibt es hier. Informationen zur Barrierefreiheit gibt es hier.

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