Eklat am Donauinselfest: "Heute"-Leser Marc feierte am Open-Air-Event seinen 46. Geburtstag, doch die Party endete für den Wiener mit einer saftigen Geldstrafe. Eine abfällige Aussage gegenüber Beamten kostet ihn 250 Euro. So kam es dazu.
Am 3. Juli besuchte der 46-Jährige gemeinsam mit seiner Frau das Donauinselfest. Auf dem Weg zur U-Bahn beobachtete er gegen 23.20 Uhr, wie ein Mann mitten in der Menschenmenge laut rülpste. Kurz darauf rückte die Polizei an.
Marc beobachtete die Szene, er fand den Einsatz völlig überzogen. Zu seiner Frau soll er daraufhin gesagt haben: "Was sind das für Spasten?" – laut seiner Erzählung merkte er nicht, dass sich Polizisten in unmittelbarer Hörweite befanden.
Die Beamten fühlten sich durch die Bemerkung angesprochen und schritten ein. Für den Sager setzte es eine Anzeige – und schließlich eine Geldstrafe von 250 Euro. Im Zuge der Amtshandlung machte Marc deutlich, dass die Polizei "mein Gespräch mit meiner Frau nicht zu interessieren hat".
Für den 46-Jährigen ist die Strafe unverständlich, denn: Eigentlich habe sich seine Aussage gar nicht auf die Beamten bezogen, sondern auf die Situation rund um den Einsatz: "In unmittelbarer Nähe kam es zu Rangeleien und die Polizei kommt wegen eines Rülpsers."
Statt eines entspannten Geburtstagsabends blieb ihm damit vor allem eines in Erinnerung: eine Rechnung über 250 Euro. Marc möchte Beschwerde einlegen – ob diese eine Strafe verhindern wird, bleibt abzuwarten.