Am 2. Mai wollten sich Petra und Korbinian das Ja-Wort in der Karlskirche in Wien geben. Doch das Corona-Virus ließ die Hochzeit des Paares jetzt platzen.
"Wir mussten die kirchliche Trauung schweren Herzens absagen", erzählt der 47-Jährige im Gespräch mit "Heute". Denn: 130 der insgesamt 270 geladenen Gäste kommen aus dem Ausland. "Unsere Blumenmädchen sind aus Italien, die Trauzeugen aus Israel. Die können alle nicht kommen", so Korbinian.
Ein Dreivierteljahr lang haben die Wiener ihre Traumhochzeit geplant. "Die Feier hätte vier Tage lang gedauert. Wir hatten alles organisiert. Jetzt bleiben wir auf rund 3.000 Euro sitzen. Etwa 80 Gäste mussten ihre Flüge und Hotels stornieren und haben auch kein Geld zurückbekommen."
Die auf Juni 2021 verschobene Hochzeit hat für Korbinian auch berufliche Folgen: "Ich wollte nächstes Jahr eine Ausbildung zum Diakon machen. Jetzt ist es nicht sicher, ob das klappt, da ich ja noch nicht kirchlich verheiratet bin. Es kann also sein, dass ich sogar meine Ausbildung wegen dem Virus auf 2023 verschieben muss", ärgert er sich.