Wiener parkt Carsharing-Auto auf Behindertenparkplatz

Eine Leserin entdeckte am Mittwoch ein Sharing-Auto, das auf einem Behindertenparkplatz in Wien-Floridsdorf abgestellt wurde. Ein Ausweis fehlte.

Carsharing ist für alle, die nur ab und zu ein Auto benötigen und sonst mit den Öffis oder dem Fahrrad unterwegs sind, eine gute Alternative. Doch manchmal wird dieser Service auch ausgenutzt, wie sich am Mittwochnachmittag zeigte. "Heute"-Leserreporterin Nicole entdeckte nämlich einen Smart eines bekannten Sharing-Unternehmens, der auf einem Behindertenparkplatz einer Parkgarage in Wien-Floridsdorf abgestellt wurde.

"Nutzer solcher Fahrzeuge haben es nicht immer leicht, schnell einen Parkplatz zu finden, wenn die Zeit läuft", schreibt die Leserin. "Aber sowas ist doch wirklich dreist!" Einen Behindertenausweis konnte die Leserin nämlich nicht erkennen.

Beeinträchtigte Person?

Weil es sich bei dem Smart nicht um einen umgebauten Wagen handelt, könnte es sich bei der Person, die das Auto geparkt hat, wahrscheinlich nur um eine geistig beeinträchtige Person handeln. Behindertenparkplätze sind nämlich nicht nur körperlich, sondern auch geistig behinderten Personen vorbehalten, wobei bei letzteren individuell entschieden wird, ob diese einen Führerschein bekommen.

Ob die Person, die sich auf den Behindertenparkplatz gestellt hat, nun wirklich körperlich oder geistig beeinträchtigt ist, kann nicht gesagt werden. So oder so wäre aber auf jeden Fall ein Ausweis, der die Beeinträchtigung belegt, an der Windschutzscheibe zu hinterlegen.

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