Wiener Post kommt mit Lieferungen nicht nach

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ZustellbasisRobert Haas / SZ-Photo / picturedesk.com (Symbolbild)
Wegen der Corona-Pandemie besorgen viele Wiener ihre Weihnachtsgeschenke online. Doch die Paketdienste kommen mit den Lieferungen nicht nach.  

Alle Hände voll zu tun hat derzeit die Post. Der Rekord vom Vorjahr wird dieses Jahr unter anderem aufgrund der Pandemie übertroffen: Im Dezember 2019 wurden knapp 74.000 Pakete pro Tag ausgeliefert. Heuer sind es 92.000 pro Tag. Dieses Jahr sind zusätzlich etwa 1.300 Personen mehr im Dienst als im Jahr davor. "Die Sortiermaschinen in den Postzentralen laufen fast rund um die Uhr", hieß es seitens der Post gegenüber "Radio Wien".

Dabei läuft das Geschäft derzeit nicht nur bei der Wiener Post, sondern auch bei anderen Zustellern besser denn je. Jedoch werden langsam die Ressourcen knapp, weshalb es bei Lieferungen verstärkt zu Verzögerungen kommt– sowohl an die Händler als auch an die Kundschaft. Rainer Will vom Wiener Handelsverband zeigte sich diesbezüglich kaum verwundert:

"Man kann sagen, dass durch den harten Lockdown sich das stärkste Weihnachtsgeschäft aller Zeiten entwickelt hat und zwar im Onlinehandel", so Will.

Lieferungen am Wochenende

Der österreichische Handel und der Onlinehandel arbeiten eng mit den Postdiensten zusammen. Großteils sollte auch alles reibungslos funktionieren, doch "es ist derzeit sicherlich so, dass wir in einer Situation sind, wo Lieferverzögerungen da und dort eintreten." Aus diesem Grund stellt die Post auch wieder an den Wochenenden zu, damit die Pakete rechtzeitig ankommen.

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