Wiener Raser muss für zweieinhalb Jahre ins Gefängnis

Justizanstalt Wien-Simmering (Archivfoto)
Justizanstalt Wien-Simmering (Archivfoto)Robert Newald / picturedesk.com
Mitte März ereignete sich eine wilde Verfolgungsjagd durch das Wiener Stadtgebiet. Der 28-Jährige wurde zu einer unbedingten Haftstrafe verurteilt. 

Am 16. März flüchtete der Raser mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit vor der Wiener Polizei. Mit Spitzengeschwindigkeiten um die 145 Stundenkilometern raste der durch Suchtmittel beeinträchtigte Lenker damals durch mehrere Wiener Bezirke. Bei der Flucht überfuhr er auch beinahe einen Polizeibeamten. 

Am Mittwoch musste sich der Angeklagte wegen mehrere Delikte verantworten. Vom Gericht wurde der Mann für schuldig befunden und zu einer zweieinhalbjährigen Haftstrafe verurteilt. Diese muss er unbedingt antreten. 

Mit gezückter Dienstwaffe gestoppt

Während seiner Flucht ignorierte er mehrere rote Ampeln, achtete nie auf den Gegenverkehr oder etwaige Vorrangregeln. Bei einem Anhalteversuch durch einen Polizeibeamten fuhr der Lenker auf diesen los. Im letzten Moment konnte sich der 26-jährige Gesetzeshüter mit einem Sprung in Sicherheit bringen. 

Gestoppt wurde Verkehrs-Rüpel dann in Wien-Döbling. Verkehrsbedingt konnte der Raser nicht mehr weiter. Ein Polizist forderte den Lenker mit gezückter Dienstwaffe zum Aussteigen auf. Wie sich in weiterer Folge herausstellte, besaß der 28-Jährige keinen Führerschein. Außerdem war er erst im November des Vorjahres aus dem Gefängnis entlassen worden. 

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