Mit Küchenmesser geflohen

Wienerin (33) vergewaltigt! Polizei enthüllt Details

Eine 33-Jährige soll in einer Wohnung in Wien-Meidling vergewaltigt worden sein. Mit einem Küchenmesser bewaffnet gelang ihr die Flucht.
André Wilding
09.08.2026, 06:00
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Ein Treffen wegen offener Geldforderungen soll für eine 33-Jährige in Wien-Meidling mit einem sexuellen Übergriff geendet haben. Als Tatverdächtiger gilt ein 42-jähriger Bekannter der Frau. Die Wiener Polizei ermittelt.

Nach Angaben der 33-Jährigen hatte sie sich mit dem Mann wegen ausstehender Geldforderungen getroffen. Nach anfänglichem Zögern sei sie ihm schließlich in seine Wohnung gefolgt.

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Bedroht und zum Sex genötigt

Dort soll der 42-Jährige die Frau verbal bedroht und sie dadurch zum Geschlechtsverkehr genötigt haben.

Anschließend gelang der 33-Jährigen die Flucht. Dabei bewaffnete sie sich mit einem Küchenmesser und verließ die Wohnung. Vor der Tür wartete sie auf die alarmierte Polizei.

WEGA muss anrücken

Polizisten trafen den 42-jährigen Tatverdächtigen noch in der Wohnung an. Der Mann soll sich gegenüber den Beamten äußerst aggressiv verhalten haben. Zur Unterstützung wurde deshalb die WEGA angefordert.

Bist du von Gewalt betroffen? Hier findest du Hilfe

Frauenhelpline (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 222 555

Männernotruf (rund um die Uhr, kostenlos): 0800 246 247

Rat auf Draht: 147

Autonome Frauenhäuser: 01/ 544 08 20

Polizei-Notruf: 133

Hier weiterlesen: Expertin gibt konkrete Tipps: Kontrolle, Eifersucht - wann der Alarm schrillen sollte  >

Der 42-Jährige wurde festgenommen und von den WEGA-Kräften in den Arrest gebracht. Doch auch dort soll er sich nicht beruhigt haben.

Mann randaliert in Zelle

Nach Angaben der Polizei randalierte der Festgenommene derart heftig in seiner Zelle, dass erneut die WEGA einschreiten musste. Die Einsatzkräfte fixierten den Mann und brachten ihn anschließend in eine Sicherheitszelle.

Die 33-Jährige wurde unterdessen in ein Krankenhaus gebracht. Das Landeskriminalamt Wien hat die weiteren Ermittlungen zu den schweren Vorwürfen übernommen. Für den 42-Jährigen gilt die Unschuldsvermutung.

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