Wieso war Tim Wiese bei Clan-Schießerei dabei?

Mitten in Berlin kam es zu einem Streit zwischen Clan-Mitgliedern, der ziemlich eskaliert ist. Unter ihnen der ehemalige Nationaltorhüter Deutschlands.

Die Tat ereignete sich bereits am 13. November, doch erst jetzt dringen Details ans Tageslicht. Ein Taxifahrer filmte in der Nähe der Berliner Gedächtniskirche eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Männern. Laut einem Bericht der "Bildzeitung" soll es sich um eine Streiterei zwischen einem Mitglied des Remmo-Clans und einem Anhänger von Arafat Abou-Chaker gehandelt haben. Auch dabei: Ein Clan-Mitglied aus Bremen.

Um 23.10 Uhr zückte einer der Männer ein Messer und stach auf seinen Kontrahenten ein. Nur Sekunden später fielen Schüsse. Dann Schreie, Männer liefen davon und aus der Ferne waren schon die Sirenen von Polizei und Rettung zu hören.

Wiese schweigt zum Vorfall

In einer ersten Befragung gibt das Opfer an, dass sich die Männer um die Ablösesumme einer "Prostituierten" stritten. Kurz danach werden die Videoaufnahmen des Taxifahrers ausgewertet. Dabei erkennen die Beamten nicht nur die Clan-Mitglieder, sondern ein weiteres, nicht nur ihnen bekanntes Gesicht: Ex-Fußballprofi Tim Wiese war mittendrin im Geschehen.

Nur wenige Stunden nach der Tat wurde der ehemalige Torwart in einem Hotel in Berlin angetroffen. Wirkliche Erkenntnisse konnten die Ermittler allerdings nicht gewinnen. Ein Beamter zu "Bild": "Er ist für uns ein unkooperativer Zeuge einer Auseinandersetzung im Milieu." Gegen den Ex-Keeper wird nicht weiter ermittelt. Dennoch bleibt weiterhin unklar, weshalb er am 13. November ebenfalls am Tatort war. Gegenüber dem Medium wollte er sich nicht dazu äußern.

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Tilo BerlinGood NewsWeltwoche

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