Wilderer verletzt Reh, Jäger muss Gnadenschuss geben

Wilderer haben im Bezirk Grieskirchen ein Reh schwer verletzt, der Jäger musste es von seinen Qualen erlösen (Symbolbild).
Wilderer haben im Bezirk Grieskirchen ein Reh schwer verletzt, der Jäger musste es von seinen Qualen erlösen (Symbolbild).Klaus-Dietmar Gabbert / dpa / picturedesk.com
In einem Wald in Geboltskirchen (Bez. Grieskirchen) ist auf ein Reh geschossen worden. Das schwer verletzte Tier wurde von seinen Qualen erlöst.

Der Jagdleiter von Geboltskirchen erstattete am Samstag bei der Polizei in Haag am Hausruck Anzeige. In einem Wald in Geboltskirchen (Bez. Grieskirchen) war gewildert worden. Ein bisher unbekannter Täter hatte auf eine etwa drei- bis vierjährige Rehgeiß geschossen. Das Tier wurde schwer verletzt zurückgelassen.

Ein Jäger hatte das Tier bereits am Silvestertag entdeckt. Er musste das Geiß von seinem Leid erlösen, dem Tier den Gnadenschuss geben. 

Polizei sucht in zwei Fällen nach Wilderern 

Wie die Polizei mitteilt, ergaben die Ermittlungen, dass sich bereits im Oktober letzten Jahres ein ähnlicher Vorfall in der Gemeinde Geboltskirchen ereignet hatte. In beiden Fällen gibt es noch keine Hinweise auf die Täter.

Die Polizei Haag am Hausruck bittet um sachdienliche Hinweise unter der Telefonnummer  059133/4233.

Erst vergangenen Sommer hat die Polizei im Salzkammergut eine Wildererbande ausgeforscht. Die Täter - darunter drei Jäger - sollen mehr als 100 Wildtiere erlegt haben. Die Bande soll nicht nur im Salzkammergut, sondern unter anderem auch im Hausruckviertel aktiv gewesen sein.

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