Wetter

Wind, Regen, Schnee – Höhentief trifft nun Österreich

Ein ausgeprägtes Höhentief bringt bis Donnerstag Regen und Schnee in den Norden des Landes. Zum Wochenende werden die Temperaturen dann stabiler.
David Huemer
19.04.2023, 18:22
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Zwischen Mittwoch und Donnerstag zieht ein ausgeprägtes Höhentief von Polen über Deutschland bis nach Nordfrankreich knapp nördlich von Österreich hinweg und sorgt auch im Alpenraum überregional für etwas Regen und Schnee. Laut UWZ-Experte Christoph Matella dreht mit Abzug des Höhentiefs nach Westen die Strömung zum Wochenende hin allmählich auf Südwest und deutlich wärmere sowie auch stabilere Luft aus dem westlichen Mittelmeerraum erreicht zumindest vorübergehend die Alpenrepublik. 

Im Laufe des Sonntags gerät aber der Westen allmählich unter den Einfluss einer aus Frankreich aufziehenden Kaltfront, die zu Beginn der neuen Woche eine landesweit unbeständigere und aus jetziger Sicht auch wieder deutlich kühlere Wetterphase einleiten wird.

Am Mittwoch wird es im Laufe des Vormittages aus Nordosten nass und bis zum Mittag breiten sich Schauer bis in den zentralen Alpenraum aus, später schließlich an der gesamten Alpennordseite. Dabei steigt die Schneefallgrenze von etwa 1.300 m bis in höhere Lagen, ehe sie am Abend erneut gegen 1.100 m sinkt. Im Südosten muss am Nachmittag mit lokalen gewittrigen Schauern gerechnet werden. Vom Waldviertel bis in den Südosten weht lebhafter, in Böen kräftiger Nordwestwind. Die Höchstwerte liegen zwischen 8 und 16 Grad.

Zuerst Sonne, dann Gewitter

Der Donnerstag verläuft bewölkt und verbreitet gehen zu Beginn Schauer nieder, in Richtung Westen regnet es auch mal länger anhaltend. Schnee fällt dabei oberhalb von 800 m. Im Tagesverlauf steigt die Schneefallgrenze in höhere Lagen, nur im Westen fällt oberhalb von 1.200 m weiterhin Schnee. In der Osthälfte werden nachmittags trockene Bedingungen erwartet. Der Ostwind weht in Oberösterreich lebhaft, am Alpenhauptkamm muss mit lebhaftem Südföhn gerechnet werden. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 und 17 Grad.

Am Freitag geht es verbreitet trocken und sonnig in den Tag. Von Vorarlberg bis zur Mur-Mürz-Furche halten sich noch Restwolken und lokal gehen Schauer nieder. Bis zum Mittag stellt sich aber landesweit ein freundlicher Sonne-Wolken-Mix ein und nachmittags muss entlang der bayrischen Grenze, am Alpenostrand und im Südosten mit teils gewittrigen Schauern gerechnet werden. Der Ostwind weht im westlichen Donauraum lebhaft, in den Alpen lässt der Südföhn nach. Die Temperaturen steigen auf Werte zwischen 12 und 19 Grad.

Wochenende bringt Sonne zurück

Der Samstag bringt eine Wetterbesserung. Verbreitet geht es trocken und oft sonnig in den Tag. Lokale Frühnebelfelder im Südosten lösen sich rasch auf. Lediglich am Alpenostrand halten sich dichtere Wolken, aus denen gelegentlich ein paar Tropfen fallen. Verbreitet bleibt es aber trocken und freundlich. Im Nordosten weht der Südostwind mäßig bis lokal auch lebhaft, im Donauraum weht schwacher bis mäßiger Wind aus Osten. Mit den Temperaturen geht es aufwärts, es werden Höchstwerte zwischen 15 und 23 Grad erwartet.

Der Sonntag startet im Süden und Osten sonnig. Von Vorarlberg bis nach Oberösterreich tummeln sich dagegen viele Wolken und in Vorarlberg gehen Regenschauer nieder. Am Vormittag breiten sich die Schauer bis ins zentrale Bergland und das Mühlviertel aus. Nachmittags entwickeln sich schließlich verbreitet lokale Gewitter. Am längsten trocken bleibt es im äußersten Osten, spätestens am Abend wird es aber auch hier nass. Im Weinviertel weht lebhafter Südostwind und die Höchstwerte liegen zwischen 11 und 22 Grad.

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