Wirbel um Impf-Vordrängler: Kogler fordert Rücktritte

Werner Kogler schließt Rücktritte der jeweiligen Bürgermeister nicht aus.
Werner Kogler schließt Rücktritte der jeweiligen Bürgermeister nicht aus.HERBERT PFARRHOFER / APA / picturedesk.com
Vizekanzler Werner Kogler zeigte sich empört über die Corona-Impfungen einiger Bürgermeister. Rücktritte sind nicht ausgeschlossen.

Nachdem Bundeskanzler Sebastian Kurz sich wütend und zornig über die "Impfdrängler" gezeigt hat, übten auch Vizekanzler Werner Kogler und Finanzminister Gernot Blümel scharfe Kritik. "Da fehlt mir jedes Verständnis und es macht mich wütend, wenn sowas passiert", erklärte Blümel im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Auch Kogler war entsetzt und nahm die Landeshauptleute und zuständigen Impfkoordinatoren in die Pflicht.

"Praxis muss abgestellt werden"

"Dieses Vordrängler beim Impfen ist absolut unrühmlich, diese Praxis muss abgestellt werden! Wozu haben wir Impfkoordinatoren in den Bundesländern? Damit so etwas eben nicht passiert", so der Vizekanzler. Dabei schloss er Rücktritte der betroffenen Politiker nicht aus: "Hier haben die Landehauptleute zu entscheiden". 

Feldkirchs Bürgermeister Wolfgang Matt verteidigte sich in der "ZiB2", er habe sich an die Reihenfolge gehalten. Außerdem schmeiße er, in Anspielung auf die letzte Dosis, daheim auch kein hartes Brot weg, "sondern mache Toast draus", so Matt.

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